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Soundqualität von Vinyl
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| cliff elias |
hi, habe da ne Frage bezüglich der Vinyl.Als TomVetch auf der GTA party mit FS aufgelegt hat, war ich von dem Sound sehr begeistert obwohl es 192Kbit MP3s waren.Dann in irgendnem Post über MIKE in XL habe ich gelesen dass er mit CD´s aufgelegt hat und die qualität deutlich besser als bei vinyl war.Jetzt stellt sich die Frage wie wie ist die Aufnahmequalität von Vinyl, mit welcher MP3 Bitrate oder sonst noch was, kann man es vergleichen? Mit 128kbit? oder 160? oder noch mehr?
Danke für die Infos schon mal im Vorraus! |
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| DJ NGE |
Vinyl ist unkomprimiert (also PCM), entspricht also in etwa der "Kompression" einer PCM-Wave-Datei.
Es ist allerdings so, dass CD gegenüber Vinyl einen geringeren Frequenzbereich hat (und MP3 sowieso=, es gab mal nen Spiegel.de Bericht darüber, dass man z.b. durch MP3 hören schneller ermüdet und das Vinyl deswegen auch "voller" klingt. |
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| TranceRulez |
also wenn man von mp3 hören müde werden soll, dann müsste ich ja einen Dauerschlaf haben!
Also:
dass Vinyl wie PCM ist ist ja wohl der grösste Blödsinn überhaupt.
| quote: |
PCM (Pulse Code Modulation)
PCM ist eine Methode zur Digitalisierung und Speicherung eines analogen Signals. Die Audiosignale werden vorher gesampelt und quantisiert und danach hintereinander gespeichert. Auf CDs wird dieses Format beispielsweise verwendet und auch hinter dem, was viele fälschlicherweise als "WAV-Format" bezeichnen, steckt PCM. WAV dagegen ist nur ein Containerformat, in dem man beispielsweise auch einen MP3-Stream speichern kann.
Quantisierung
Quantisierung heißt, ein Signal auf Zahlen zu runden, welche auf einen bestimmten Bereich beschränkt sind. Das passiert z.B. bei der Umwandlung von Analog nach Digital, das Signal wird abgetastet und auf einen von 65536 möglichen Werten gerundet (jedenfalls bei 16 Bit, 2 hoch 16 = 65536). Das ganze passiert z.B. 44100mal pro Sekunde, was dann als Samplerate in Hertz ausgedrückt wird.
Edit: Bei 96khz hat man das ganze einfach verdoppelt, d.h. das Signal wird noch "feiner digitalisiert".
Quantisierungsrauschen
Sogenanntes Quantisierungsrauschen entsteht immer, wenn man einem vorhandenen Wertebereich (sei es analog/kontinuierlich oder digital/diskret) einen geringeren Wertebereich zuordnet und dabei die Originalwerte runden muß, um diese auf die neuen anzupassen. Diese Rundungsdifferenz gilt dann als Quantisierungsrauschen. |
Kopiert, weil ich kein Bock hab das nochmal selber zu tippen.
Ich hab mich 1994 schon mit ATRAC-Komprimierungsverfahren bei der Minidisc befasst - natürlich auch mit PCM (CD) und sämtlichen Formaten (Books). MP3 kam irgendwie bei mir 1997 dazu.
Schlichtweg falsch ist es, dass ein Vinyl "besser" klingt oder "druckvoller" ist. Ein Vinyl ist und bleibt ein analoges Medium, welches durchs Alter ständig an Qualität verliert. Ausschlaggebend für Klang sind viele Faktoren wie Herstellung, Gebrauch, Nadel und natürlich auch das Mastering, was natürlich Digital statt fand bevor es aufs Vinyl kommt.
MP3 ist halt so eine Sache. Es kommt nicht nur auf den Codec an, den man verwendet, es kommt auch auf Lautstärke an und WAS man eben encodet. Klar, dass Rips von irgendwelchen Promo-Platten nie so gut klingen wie z.B. ein in 128 kbit encodetes MP3 direkt vom Master.
Ich gebe zu, unter 192 kbit würde ich kein MP3 mehr hören wollen, aber an alle Klugscheisser da draussen: ich glaube bei Wetten Dass würdet ihr komplett versagen, denn ein mp3 (ab 192 kbit, besser 256 oder 320) von einem PCM zu unterscheiden ist mehr als schwer, es ist meist pure Einbildung und es kommt nochwas dazu: Leute, die megaviel Geld in einen guten CD-Player etc. gesteckt haben würden es auch nie zugeben wollen, dass man es auch "anders" haben kann - mit verblüffend ähnlichem Resultat.
Ich sage nicht, dass mp3 besser als ne CD ist, aber es ist halt so gut, dass es für 99,99% im Leben total ausreicht! Messkurven im Labor hin- und her: im Auto ist der Raum eh nicht optimal und die meissten Leute bauen sich ja sicher kein Haus um es den Standorten der Boxen auszurichten, oder?
Für mich sind CDs, Booklets und so weiter eine echte Belastung, was soll ich mit dem scheiss wenn ich 300 Gigabyte auf eine Festplatte bekomme, warum dann mit so ärmlichen Datenträgern durch die Gegend laufen, die nur um die 700 MB fassen. Sorry meine Argumentation ist halt von einem echten IT'ler :)
Trotzdem: wenn ich Final Scratch benutzen würde, dann würd ich auch nur mit WAV mixen. MP3s saugen und damit auflegen wäre sowieso nur arm. |
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| DJ NGE |
| quote: | Originally posted by TranceRulez
also wenn man von mp3 hören müde werden soll, dann müsste ich ja einen Dauerschlaf haben! |
es geht nicht darum, dass du davon einschläfst... es ist (angeblich so), dass das Gehirn beim CD oder MP3 hören die fehlenden Frequenzen dazudenkt... ich glaub das stand auch mal auf Spiegel.de, kanns ja später vielleicht mal raussuchen...
| quote: | | dass Vinyl wie PCM ist ist ja wohl der grösste Blödsinn überhaupt. |
ups sorry, mein fehler... bin im moment etwas durch den wind... |
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| TranceRulez |
Backgroundwissen gibts auch hier:
http://www.audiohq.de/index.php?showforum=5
:)
Wie soll ich mir Frequenzen dazudenken? Ich meine ich seh ja auch keine Gespenster, warum soll ich dann Töne mir dazudenken, die nicht existieren???? :D |
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| DJ NGE |
| quote: | Originally posted by TranceRulez
Backgroundwissen gibts auch hier:
http://www.audiohq.de/index.php?showforum=5
:)
Wie soll ich mir Frequenzen dazudenken? Ich meine ich seh ja auch nicht Gespenster, warum soll ich dann Töne mir dazudenken, die nicht existieren???? :D |
naja, angeblich ist es eben so, dass sich das gehirn denkt, dass da was fehlt und sich eben den fehlenden teil dazudenkt... wie gesagt, ich bin kein wissenschafler, ich kann nur das wiedergeben, was ich gelesen hab ;) |
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| darkstar |
also tr hat scho bissl recht.
um den unterschied von ner 192 zu ner wav zu hören brauchts schon ne recht gutte anlage, trotzdem ist der unterschied noch groß genug das ich mir das nu-nrg album etz dann als original holen werde, des paule album wahrscheinlich auch.
zu 70% hörst du keinen unterschied, aber es gibt passagen wo man relativ grauenhaft hört das es gerippt entrippt und auf cd gebrannt worden ist. |
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| TranceRulez |
| sehr waghafte Theorie und das stand im Spiegel? :) |
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| Tommy-Pi |
| quote: | Originally posted by TranceRulez
sehr waghafte Theorie und das stand im Spiegel? :) |
Ja, hab ich auch gelesen und das wurde hier glaub ich sogar mal geposted. |
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| DJ NGE |
"Eine solche Entwicklung wäre bitter. In Langzeit-Versuchen innerhalb der Redaktion "stereoplay" haben wir festgestellt, dass der Konsum datenreduzierter Musik schneller ermüdet und stärker stresst als der von unkomprimierter. Unsere These: Weil das Hirn ständig die verdeckten Signale ergänzen muss, wird es mehr gefordert. Bislang haben alle Mediziner bei dem Thema abgewinkt: wissenschaftlich nicht haltbar. Egal. Wenn ich nach langem Konsum von Internet-Radio oder anderer MP3-Musik spürbar matt werde, lege ich eine schöne alte Platte auf: Da knistert es zwar ein bisschen, aber es ist alles drauf. Und es ist lebendig.."
zu lesen hier: http://www.spiegel.de/netzwelt/netz...,310997,00.html |
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| DJ NGE |
| quote: | Originally posted by darkstar
also tr hat scho bissl recht.
um den unterschied von ner 192 zu ner wav zu hören brauchts schon ne recht gutte anlage, trotzdem ist der unterschied noch groß genug das ich mir das nu-nrg album etz dann als original holen werde, des paule album wahrscheinlich auch.
zu 70% hörst du keinen unterschied, aber es gibt passagen wo man relativ grauenhaft hört das es gerippt entrippt und auf cd gebrannt worden ist. |
ordentlich codiert, hört man manchmal zwischen 128 und 192 kbit auch keinen unterschied, meist aber schon, kommt auch auf den track selber an... ich bevorzuge bei mp3s wenn dann 192 kbit, aber das kann ich mir meistens selbst entscheiden, da meine ganzen mp3 zugänge mittlerweile fast nur noch eigene cd-rips oder vinyl-aufnahmen sind... |
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| TranceRulez |
| quote: | Niedergang der Hörkultur
Von Holger Biermann
Als wir Mitte der Achtziger die Schallplatte verabschiedeten, dachten fast alle, das wäre ein Schritt nach vorn. Dem Charme der rauschfreien, unzerstörbaren CD konnte sich kaum jemand entziehen. Doch in Wahrheit leitete die CD den Niedergang der Hörkultur ein, der heute von MP3 & Co vollendet wird.
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Holger Biermann - oder einer aus dem "früher-war-alles-besser"-Trupp :haha:
Mal ehrlich?
| quote: | | Und dennoch droht hier ein echter Kulturverlust. Wenn Musik vor allem im datenreduzierten Format angeboten wird, wäre es nur logisch, sie auch mit reduziertem Aufwand aufzunehmen. Das würde Speicherplatz und Geld sparen. Und hören kann das doch eh keiner, oder? Die Sache hat nur einen Haken: Was nicht aufgenommen wird, kann später auch nicht mehr zu rekonstruiert werden. |
...das ist so ähnlich wie:
Was ich nicht weiss mach mich nicht heiss! Zumal mir erstmal einer das beweisen muss. Was interessieren mich Töne, die über 20khz oder unter 20 Hz liegen?
Wenn man - scherzhaft gemeint - eine Konzert-CD für Fledermäuse aufnimmt kann ich das noch verstehen, aber ich glaube auch dieser Holger Biermann ist nicht mehr der jüngste - und mit zunehmenden Alter lassen die hohen Frequenzen eh nach.
Fakt ist, dass MP3 äusserst praktisch ist und jeder 13-jährige in 10 Jahren sagt: CD?Platten? WTF? - Ich hab hier mein 1TB-USB-Stick, den ich immer dabei hab und da ist alles drauf! :p Wie die Musikindustrie dieses Problem lösen will steht hier im Thread nicht zur Debatte. :) |
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