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OT: Problematik Nebengewerbe (pg. 2)
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Vanditine
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Originally posted by Dragon37
Auf welcher Basis arbeitest Du denn für die Raveline? Angestellt oder freiberuflich?


Derzeit unentgeltlich, ab demnächst ggf. freiberuflich (sofern das mit dem Nebengewerbe geht.

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Originally posted by NetX
und mit einem job im nightlife da zu argumentieren, daß es NICHT die arbeitskraft für deinen hauptberuf beeinflusst dürfte durchaus schwierig sein.


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Originally posted by Dragon37
Ein Nebenerwerb ist, wie ja schon o.g., dem Hauptarbeitgeber nie besonders willkommen, weil er die freien Tage (sprich das Wochenende oder Urlaub) für seine Mitarbeiter eigentlich als Erholung sehen will.


Kann ich grundsätzlich 100%ig nachvollziehen. (Die Massen Überstunden die wir ständig schrubben interessieren in dieser Hinsicht aber auch keinen...) Was für mich dazu allerdings in Widerspruch steht: Die wissen doch, dass das klappt. Wie bereits oben schon mal geschrieben habe ich in der ersten Zeit, als ich noch neu war bei meinem derzeitigen Arbeitgeber, jeden Samstag von 20 - 7 Uhr in einer Disko gekellnert. Das hat keinen gestört und ich war trotzalledem immer genauso einsatzfähig wie nachher ohne Nebenjob. Das ganze lief als kurzfristige beschäftigung (weniger als 50 Arbeitstage im Jahr). Abgesehen davon mache ich ja diese Nightflight-Sache ja auch schon ne Weile unentgeltlich. - das wissen die auch (aber erst seit kurzem). Da macht mir eher diese Aussage Sorgen:

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Originally posted by Dragon37
Schau mal in Deinen Arbeitsvertrag, dort sind in 99,9 % solche Dinge geregelt. Wenns drinsteht, dass Du Dir das genehmigen lassen musst, hat Dein Arbeitgeber das letzte Wort. Tut ers nicht und Du machst es trotzdem und es kommt raus, gibts arbeitsrechtliche Konsequenzen bis hin zur Kündigung.


Gilt das jetzt auch für meine unentgeltlichen Artikel? Aber das wäre doch schwachsinnig, oder? Da könnten sie mir doch auch gleich das feiern verbieten.

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Originally posted by Tom Paris
Die Frage die sich mir stellt ist, wie wichtig is Dir der Job den Du jetzt hast? Wenn Du den behalten willst, unbefristet, würd ich da keine grosse Welle machen wegen nem zweiten Standbein.


Klar isser wichtig, damit finanziere ich mein Leben. Ich mag meine Arbeit auch, sehr sogar. Und dieses Büro ist auch großartig - keine Frage. Langfristig gesehen werde ich dort aber sowieso nicht bleiben, da ich eigentlich plane ab September 2007 ein Studium an einer Berufsakademie zu beginnen. Also bis dahin würde ich gern bei meinem Arbeitgeber bleiben wollen. Soweit ich weiß, sind auch alle recht zufrieden *hoff* ...
Ich hab das bei dem Gespräch mit meiner Abteilungsleiterin schon so angestellt, dass ich mir daraus keinen Strick drehe. Sie sagte ja auch von sich aus, dass ihre Schwester + Ehemann selber Journalisten sind und sie weiß, wie schwer man da einen Fuß in die Tür bekommt. Von ihrer Seite aus besteht auch weniger ein Problem, sie sieht halt diese SV Sache. Naja und sie vermutet, dass die beiden Niederlassungsleiter was dagegen haben werden. Deshalb wollte sie vorher halt gern eine rechtliche Absicherung haben um dann vor den beiden ggf. besser argumentieren zu können. Wie gesagt: Sie hatte auch sehr viel Verständniss für die Arbeit, die ich da mache hat die Raveline wie gesagt auch mitgenommen. Witzigerweise sagte sie mir auch: "Kannste das nicht auf 400€ Basis machen? Da bekommen wir kein Problem." Das würde ja heißen, dass sie wirklich ein SV-Problem sieht. Aber wie ihr das hier festgestellt habt:

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Originally posted by Dragon37
Angestellt oder freiberuflich? Beim letzteren Fall ist das mit der sozialversicherungsrechtlichen Komponente Blödsinn, weil Du Deinen Lohn brutto für netto erhälst und ausschließlich für die Versteuerung selbst Sorge tragen musst. Soz.beiträge fallen dafür nicht an und demzufolge rutschst Du auch nicht in die Sozialversicherunsfreiheit.


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Originally posted by Tom Paris
Für ihn ändert sich auch nichts. Du hast dort Deinen Job, und der ist sozialversicherungspflichtig.
Deine Selbständigkeit hat m.E.n. damit nichts zu tun. Darauf zahlst Du dann ab nem bestimmten Einkommen eben auch Sozialversicherungsbeiträge.


Sehe ich genauso. Hat jemand ne Rechtsgrundlage für mich?

Es ist doch echt zum kotzen... Ich hab so gehofft, dass ich bei der Raveline nen Fuß in die Tür bekomme. Jetzt hab ich ihn drin und es tun sich wieder andere Probleme auf.

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Originally posted by Tom Paris
Ich hab das Problem mal meiner Schwester geschrieben.


Vielen Dank! Auch an alle anderen. Ihr habt mir jetzt schon sehr geholfen.
Bloodflower
hast du schonmal darüber nachgedacht dass du über deinen mann (oder einer andere person deines vertrauens) n kleingewerbe anmelden lässt und es darüber regelst!? dann bräuchtest du von deinem chef noch nichtmal n feuchten furz...
NetX
quote:
Originally posted by Bloodflower
hast du schonmal darüber nachgedacht dass du über deinen mann (oder einer andere person deines vertrauens) n kleingewerbe anmelden lässt und es darüber regelst!? dann bräuchtest du von deinem chef noch nichtmal n feuchten furz...


und was würde das ändern?
dann wäre es sogar ein nicht beim arbeitgeber angemeldeter job - und erst recht lustig die tore weit geöffnet für mögliche probleme.
Bloodflower
und wie soll ihr arbeitgeber das mitbekommen wenn sie privat als gefallen "für einen bekannten" in ihrer freizeit artikel schreibt oder ähnliches!?

merkt dein chef etwa wenn du zuhause privat seitenlange posts auf TA verfasst!? :toothless
NetX
chefs und personalabteilungen sind per se nicht ganz doof.
und wenn du den einen oder anderen morgen durch auf der arbeit erscheinst, dann wird das über kurz oder lang nicht ohne konsequenzen bleiben.

das mag in jeder firma anders gehandhabt werden - und ev auch in diesem fall überhaupt nicht zum problem werden.

aber einfach davon auszugehen nach dem motto "wird schon nix passieren" - no chance.

und welcher "zweit-arbeitgeber" (in diesem fall die raveline) würde sich denn bitteschön darauf einlassen, jemanden dritten als "briefkastenfirma" einzustellen und nicht direkt die person? *wunder*

so, und off für diese diskussion.
Bloodflower
quote:
Originally posted by NetX
...
so, und off für diese diskussion.


richtig ;)
muss ja nicht jeder alles können :D
TomTom
quote:
Originally posted by Vanditine
Hmmm ... dank dir erstmal :)

Wie läuft das bei dir ab zwecks Versicherung? Zahlst du seit du das Nebengewerbe hast höhere Beiträge in die Sozialversicherung ein oder ist das alles so geblieben wies vorher war?


Im Unterschied zu Dir betreibe ich ein selbständiges Nebengewerbe ohne Mitarbeiter (offiziell). Von daher ist bei mir die Problematik der Sozialversicherung nicht gebeben und ich kann leider nichts zu diesem Punkt sagen.
Vanditine
quote:
Originally posted by Bloodflower
hast du schonmal darüber nachgedacht dass du über deinen mann (oder einer andere person deines vertrauens) n kleingewerbe anmelden lässt und es darüber regelst!? dann bräuchtest du von deinem chef noch nichtmal n feuchten furz...


Das hat mir ein Kumpel, der selber auch selbstständig ist (aber nur das) auch geraten. (Sogar mit fast der gleichen Begründung)

Das Problem was ich hier zusätzlich sehe: ich will ab nächstes Jahr BWL - Fachrichtung Steuerberatung / Wirtschaftsprüfung studieren und mach derzeit auch schon was mit Steuern und allem drum herum. Wenn mir irgendwer drauf kommt, dass ich in der Berufsrichtung irgendwen auf die Art und Weiße täusche, glaube ich kaum, dass sich das besonders gut auf meine berufliche Kariere auswirken wird. :( Zumal ich noch nicht mal sagen könnte: "Oh, das hab ich nicht gewusst..." ... Danke trotzdem...

Schauen wir mal, was sich in den nächsten Tagen noch ergibt. Ich hab mal nen Kumpel bei der IHK angehauen und ich habe ein Schreiben an die AOK vorbereitet, dass heute abend rausgeht. Ich halte euch auf dem Laufenden, was ich noch so rausbekomme.
Tom Paris
Also, nachricht vom meiner Schwester.

Wie ich schon sagte, hat ein zweiter Job, egal ob 400€ oder eigenes Gewerbe, nichts mit der Sozialversicherungspfliht deines Hauptarbeitgebers zu tun. Gar nichts. Da sollte er aber eigentlich auch wissen. Da gibts dann auch keine Rechtsgrundlage, in der steht, dass Dein Arbeitgeber nicht davon betroffen ist.
Es ist einfach, dass Du für ein Einkommen sozialversichrungspflichtig bist. Diese Beiträge entrichtet Dein Arbeitgeber. Wenn Du zusätzlich Dein eigener Arbeitgeber bist, zahlst Du zusätzlich Dine eigenen Beiträge. Fertig, aus.

My sister vermutet daher auch die Sorge, dass Du immer nicht voll einsatzfähig bist.

Vergiss aber nicht, dass Du bei einer Selbständigekeit erstmal nen Gewerbeschein brauchst. Sind schon mal 78€. Dann musst Du Dich auch um so simplen Kram wie Buchführung kümmern. wid zwar für Dich ein leichtes sein, erzeugt aber erstmal Aufwand.

Vielleicht ist es doch einfacher, das auf 400e-Basis bei den zeitschriften zu machen? Sofern die mitspielen?
Bloodflower
keine angst das ist von unsern köpfen hier im land schon alles so ausgetüffelt das es kein "normalen" weg (ohne einschränkungen) gibt ;), soll es ja auch garnicht... du musst schon um die ecke denken und dir andere wege suchen als den direktesten, sonst kannst du alles knicken was du vorhast... theorie =! praxis aber wem sag ich das :D :p
wirst schon ne lösung finden :)

Bloodflower
quote:
Originally posted by Tom Paris
...
Vergiss aber nicht, dass Du bei einer Selbständigekeit erstmal nen Gewerbeschein brauchst. Sind schon mal 78€. Dann musst Du Dich auch um so simplen Kram wie Buchführung kümmern. wid zwar für Dich ein leichtes sein, erzeugt aber erstmal Aufwand.
...


deswegen gings ja um n kleingewerbe, denke kaum dass sie die 17500 euro knacken wird mit dem raveline job ;)
Tom Paris
ich hoffe es macht nichts wenn ich den sinn deiner posts jetzt überhaupt nicht verstehe, kommt ja in letzter zeit ziemlich oft vor...
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