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Trance: Nur eine Definition (pg. 2)
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| Sonic-Trance |
Versteht mich nicht falsch, ich halte von dieser Klassifizierungs-Sache auch nix. Aber in diesem Fall war es einfach Mittel zum Zweck.
Vielleicht versteifst du dich auch zu sehr auf eine Trance Sache. |
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| Nik Novo |
So ein Sättigungseffekt ist normal und hat nicht unbedingt was damit zu tun, dass die Musik schlechter wird.
Anders gesagt: Je weniger Musik du kennst, desto einfacher begeistert dich ein Lied. Je mehr Lieder du kennst, desto schwieriger wird es, welche zu finden, die dich noch begeistern. Angenommen du findest Out of the Blue von Ferry Corsten total geil und der Track flasht dich jedesmal, einfach weil du einen solchen Track damals so zum allerersten mal gehört hast. Wenn nun ein Track rauskommt, der von der Machart her gleich ist und auch geil ist, wird er dich nicht auf die gleiche Art und Weise begeistern, eben weil du schon Out of the blue kennst.
Ein weiteres Problem ist, dass heute mehr Wert auf die Produktion an sich gelegt wird. Früher sind heutige Klassiker in teilweise nur 4 Stunden entstanden, heute würde an dem Track so lange gesessen, bis er produktionstechnisch und vom Mastering annähernd "perfekt" ist. Der Effekt davon ist dann, dass heutige Trancemusik weitaus steriler klingt und ihr das spontane fehlt, was die Tracks einfach oftmals ausmacht.
Ansonsten stimme ich Fleisch187 zu |
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| McP68 |
| also ich finde das pvd schon damals abwechslung in seinen sets hatte. heute hab ich da keinen plan mehr. ;) |
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| DjDiPain |
Nun, wie definiere ich die Musik die ich höre:
Melodiöse Tanzmusik mit rhytmischen Bässen und ruhiger Untermalung :P
Nun muss zugeben Uplifting höre ich zwar schon noch gerne, aber dann doch eher die alten Sachen, die Uplifting son bisschen geprägt haben. Die heutigen Uplifting Tracks klingen halt nach ihrem Stand der Zeit. Aber nicht das was ich von mir erwarte.
2005 habe ich Tracks mit 146 bpm aufgelegt. Hauptsache es schäppert.
Heute?: max 135 bpm, Und Uplifting höre ich so auch nicht mehr.
Sowas wie Schossow, Artifical Dreamer, Tempo Gusto... etc.
Ich definiere es noch als Trancemusik. Weil es die oben entsprechenden Eingenschaften für mich erfüllt. Für mich ist es weder minimal noch Schranz...
Aber mir Latte, ich höre halt das was mir gefällt... |
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| alexinc |
Die Diskussion ist sicherlich Interessant aber auch mühselig, da es sich meiner Meinung nach bei Trance im eigentlichen Sinne eher um einen Gefühlszustand, als um einen Musikstil handelt und dieser sich halt mal mehr und mal weniger, insbesondere nach Gemütslage, einstellt!?
Am besten kann ich es umschreiben, wenn ich in bestimmten Momenten einfach mal in ein Set reinhöre und dann einfach nicht mehr den Ausstieg schaffe und auch nicht das Bedürfnis verspüre den einen oder anderen Track zu überspringen. Genau diesem Set wird es aber am nächsten Tag kaum gelingen mich erneut so zu fesseln, da Raum, Zeit und Materie (späßchen) - sprich, die äußeren Umstände einfach einen ganz anderen Einfluß auf mich ausüben.
Was mir dann bleibt sind Erinnerungen, die mir keiner mehr nehmen kann und auch nicht durch stundenlanges definieren der Genres herbeigeführt werden.
Paul van Dyks "My World" im Radio auf NRJ (seiner Zeit bei High-NRJ) z.b., oder William Orbits "Adagio for Strings (Ferry Corsten Remix)" als Video auf VIVA (House TV oder wie hieß es gleich??? ;) ). Gern denk ich auch zurück an mein erstes I-Net-DJ-Set von Ferry Corsten @ Hyperstate 2000 in Oslo... Momente, die nachhaltig wirken, auch wenn damals schon Perception eher ne Vocal-Progressive-Nummer (wie auch heute noch sehr schöne produziert werden) und der Rest eher melodisch/uplifting angehaucht war - also völlig losgelöst von Spezifikationen eines bestimmten Genres (von der elektronischen Herkunft mal abgesehen).
Gouryella mit "Gouryella" auf meiner ersten Trancemaster-CD wollt ich gern noch erwähnen! :D |
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| DJSoulstone |
Jo, die Diskussion ist schwierig, aber notwendig (zumindest für mich). :)
@Nik: Ich höre, dass die tracks anders produziert werden, wieviel Zeit da aber aufgewendet wird weiß ich nicht. Was du sagst passt allerdings sehr gut zu meinen Erfahrungen. Es gibt aber durchaus noch Stücke die mich total packen und nicht mehr loslassen. "Temple One - Aurora" zum Beispiel. Wenn man das Teil über 140bpm spielt, ist das super uplifting mit einer wunderschönen Pause. :)
@Pain: Deine Sichtweise haben sehr Viele. Da ich Schossow eben nicht mehr zum Trance zähle, kommt da bei mir Verwirrung auf wenn ich nen Set lade, das das Label "Trance" trägt und mich einschläfert...
@alex: Wir verstehen uns! Das, was du schreibst predige ich schon immer und überall. :D Trance muss einen in Trance versetzen. Dass das nicht immer geht und abhängig ist von deiner Stimmung ist auch klar. Aber ich spreche den meisten heute produzierten Sachen die grundsätzliche Fähigkeit ab, Leute in Trance zu versetzen.
Im übrigen war meine erste "Trance/Techno"-CD die Loveparade Compilation von 1997. Ich sag nur: "Let The Sunshine In Your Heart!" Ich liebe dieses Stück noch heute. :toocool: |
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| DjDiPain |
| quote: | Originally posted by DJSoulstone
Aber ich spreche den meisten heute produzierten Sachen die grundsätzliche Fähigkeit ab, Leute in Trance zu versetzen.
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Nein, stimmt so nicht. Die Uplifting Tracks die laufen die alle als Trance bezeichnen, die es auch so in der definition sind. Flashen mich nicht mehr, bzw. setzen mich in Trance.
Es sind die Stile eines Schossows etc. die mich total in Trance versetzen, Stile wo man streitet ob es Trance oder kein Trance ist.
Naja die Diskussion ist schon bestimmt gegen die Mauer zu fahren. Jeder interpretiert seine Musik anders... |
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| Nik Novo |
| quote: | Originally posted by DJSoulstone
@Nik: Ich höre, dass die tracks anders produziert werden, wieviel Zeit da aber aufgewendet wird weiß ich nicht. Was du sagst passt allerdings sehr gut zu meinen Erfahrungen. Es gibt aber durchaus noch Stücke die mich total packen und nicht mehr loslassen. "Temple One - Aurora" zum Beispiel. Wenn man das Teil über 140bpm spielt, ist das super uplifting mit einer wunderschönen Pause. :) |
Es gibt nicht zwingend weniger gute Scheiben, aber definitiv mehr schlechte Scheiben. Grund ist hierbei die Digitalisierung, die das Veröffentlichen von Tracks ungemein erleichtert hat. Ob das nun gut oder schlecht ist, darüber ließe sich ewig streiten. Der berühmte Heuhaufen ist halt sehr viel größer geworden.
Ansonsten kommt der Name der Richtung "Trance" wie hier schon gesagt wurde, vom Gemüts-/Gefühlszustand. Von daher ist das eine sehr relative Beschreibung, ganz davon zu schweigen, dass ich diese ganzen Aufteilung auch reichlich dämlich finde. Bei Rap/HipHop gibt es auch nur die beiden und nicht noch Progressive Rap, Psy-Rap, GoaHop, HipHouse, Neo Rap oder HipTrance. |
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| nz-fan |
| quote: | | Originally posted by DJSoulstone Aber ich spreche den meisten heute produzierten Sachen die grundsätzliche Fähigkeit ab, Leute in Trance zu versetzen. |
Das kann und werde ich garantiert so nie unterschreiben :toothless ;)
Es gibt auch sehr viele aktuelle Produktionen die einen sehr wohl in Trance versetzen können .
So wie Rafaelle Frost - Red
oder Karybde & Scylla feat. Halcyone - Epic Cycle (Ilya Soloviev & Poshout pres. Crystal Design Remix)
DJ Eco - Titel vergessen
Sehr gute Tracks!!
Gibt ne Menge wenn man drauf achtet.
Trance ist halt Musik voll mit Emotionen und sehr viel Energie.
Viele Menschen verstehen die Musik leider nicht weil die heutige Gesellschaft sich auch sehr verändert hat. Sie können die Emotionen nicht verarbeiten.... sehr schade aber ist so.
Musste aber bei dem Thread hier erstmal sehr grinsen........ Euphonic Night Donnerstag hat mich jemand gefragt: "Das ist noch richtiger Trance wa?" Als ein paar Klassiker liefen....... :toothless :p :D
Trance definiert sich für jeden anders, eben weil nach einer gewissen Zeit sich es auch für viele verändert, da sich zu den Emotionen auch noch viele Erinnerungen an Events, Ereignissen etc noch dazu gesellen......
just my 2 cents |
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| Nik Novo |
| quote: | Originally posted by nz-fan
Karybde & Scylla feat. Halcyone - Epic Cycle (Ilya Soloviev & Poshout pres. Crystal Design Remix) |
Gesundheit!
scnr :toothless |
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| nz-fan |
| LOL aber ein klasse Track *fg* |
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| DJSoulstone |
Wenn es sich aber für jeden anders definiert, dann es existiert nicht. :D
@Nik: Den Gedanken hatte ich auch schon mal und stimme dir zu. Ich hab das so formuliert: Man muss immer den Dreck beiseite schaffen bevor man das Gold bekommt, aber heute ist deutlich mehr Dreck da als früher. :D
@nz-fan: Zugegeben, vielleicht war ich da etwas zu pauschal. Immerhin finde ich ja noch das ein oder andere recht gute Zeug. Ich war auch auf der Euphonic und habe auch etwas ähnliches zu jemandem gesagt. :tongue2
Im übrigen habe ich noch eine Theorie. Wenn man davon ausgeht, dass es immernoch mindestens genauso viele gute Stücke gibt wie früher, dann könnten auch die DJs schuld sein. Immerhin ist für die Qualität nicht nur entscheidend, was produziert wird, sondern auch wie und was DJs auflegen.
Ich habe es noch nicht im Einzelnen überprüft, habe aber das Gefühl, das heutige Produktionen eine deutlich kleinere Halbwertzeit haben, als früher. Viele DJs scheinen kaum etwas zu spielen, was älter als wenige Monate ist. Hauptverantwortlich hierfür ist wahrscheinlich die extrem hohe Zahl an "Radioshows", also regelmäßigen Veröffentlichungen/Sendungen von Sets.
Nachdem ich vor mehr als 5 Jahren angefangen habe regelmäßig Livesets herunterzuladen, bin ich auch dazu übergegangen Sets von "bedroom"-DJs zu kommentieren. Damals, ohne selbst aufzulegen, habe ich vor allem eine Sache betont. Ein gutes Set ist in der Lage eine Geschichte zu erzählen, es hat eine Art roten Faden. Es ist nicht nur eine Aneinanderreihung von Stücken, sondern vielmehr eine eigen Komposition, wobei die Stücke nicht mehr als Noten oder Bausteine sind.
Es ist wie in der Klassik. Wenn man ein Set als Sinfonie betrachtet, sind die einzelnen Stücke, oder auch mehrere hintereinander, die Sätze und der DJ der Dirigent. Deswegen bezeichne ich Trance auch gerne als elektronische Klassik. :cool:
Wenn also die Sätze an sich nicht gut sind oder in einer schlechten Reihenfolge gespielt werden, ist das Set schlecht. Wenn es also gut klingen soll, muss man sich vorher über die Struktur klar werden, dann proben, an den Übergängen feilen und schlussendlich bei einer Aufführung vor Publikum als Künstler sein Werk vorstellen. |
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