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Trance: Nur eine Definition (pg. 3)
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| nz-fan |
Es gibt viele Ursachen und Lösungen.........
aber nicht alles was gut ist setzt sich durch ;)
Ein Thema das man endlos diskutieren kann wenn man möchte....
wobei ich eher für Taten bin , heißt wenn mir was nicht gefällt, mir was auffällt oder so, spreche ich das an und wenns persönlich ist. Bringt mehr :P
Viele Grüße
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| Keldana |
@ DJ Soulstone
Dein Geschmack hat sich verändert, Dir fallen Dinge wie Mixing-Fehler oder "nicht zueinander passende Tracks" einfach stärker auf, weil Du seit geraumer Zeit Musik / Sets hörst. Hinzu kommt, dass "reine Trance DJ´s" weniger werden ... wenn man heutzutage Erfolg haben will und weiterhin gebucht werden will, dann ist es schwer nur bei einem kleinen Bereich der Musik zu bleiben. (meine Meinung) Sprich die DJ´s spielen auch öfter mal Tracks aus anderen "Stilen" und da muß man eben auch schwer aufpassen, damit der "Flow" im Set nicht gestört wird. |
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| DJOverdose |
| quote: | | Von daher ist das eine sehr relative Beschreibung, ganz davon zu schweigen, dass ich diese ganzen Aufteilung auch reichlich dämlich finde. Bei Rap/HipHop gibt es auch nur die beiden und nicht noch Progressive Rap, Psy-Rap, GoaHop, HipHouse, Neo Rap oder HipTrance. |
Nö, das stimmt nicht.
Siehe nur mal hier: http://en.wikipedia.org/wiki/Category:Hip_hop_genres (Homo Hop LOL! :D ) oder beatsource (gerade down). Hinzu kommt, dass jedes Land seinen eigenen Hip-Hop-Stil hat (deutscher Hip-Hop, französischer Hip-Hop usw.). Bei Metal ists noch krasser und Rock hat auch seine Sub-Genres.
| quote: | | Dir fallen Dinge wie Mixing-Fehler oder "nicht zueinander passende Tracks" einfach stärker auf, weil Du seit geraumer Zeit Musik / Sets hörst. |
Das sehe ich auch so! Wenn ich alte Sets höre, die ich früher cool fand, fällt mir heute leicht mal ein hollprliges Mixing auf. |
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| DJSoulstone |
Guter Punkt. Da ich ja selbst auflege, bin ich sogar noch empfindlicher, als wenn ich "nur" zuhören würde. Deswegen muss ich immer meinen Kopf ausschalten, wenn ich auf ne Party gehe, was leider nicht immer funktioniert. :p
Meine Erfahrung und mein logisches Denken stehen mir häufig im Weg, wenn es darum geht in Trance zu fallen. Insofern wären wir wieder bei der Stimmung.
Hmmm, wenn also diejenigen, die als DJ den Trance hauptsächlich ausmachen, sich verändern, muss ich wohl zurück in den Untergrund. :D Sprich, nach den DJs, Produzenten, Shows und Mixen suchen, die sich wenig um Konventionen kümmern und mich wieder packen. Ist ja ein ziemlich simples Ergebnis... :toothless
Ok, bis hierhin:
1. Trance als Genre ist ziemlich breit gestreut und wird überwiegend durch diejenigen ausgemacht, die ihre Werke Trance nennen. Es ist also keine feste Bezeichnung, an der Musik gemessen wird, sondern eine sich mehr oder minder stark verändernde Modebezeichnung für einen Bereich der elektronischen Musik.
Zitat von technobase.fm:
| quote: |
Trance
Kategorie: keine (Mainstyle)
Entstehung: Anfang der 90er in Deutschland
Eigenschaften: 4/4-Takt, jedes Viertel betont durch Bassdrum, Hi-Hats auf den Und-Zählzeiten, Snares/ Handclaps auf den Zählzeiten 2 und 4, Einflüsse von klassischer Musik
Beispiele: Paul van Dyk - Forbidden Fruit (1996) & - For An Angel (1998), Energy 52 - Cafe del Mar (1993)
Info: Trance hat sich als musikalische Stilrichtung zu Beginn der 90er-Jahren vor allem in Deutschland entwickelt und durchgesetzt, gegen Mitte bis Ende des Jahrzehnts auch in England und den Niederlanden. Entwickelt hat sich Trance aus der Musikrichtung Techno. In der Anfangszeit waren an der Entwicklung die Produzenten des Frankfurter Eye Q-Labels rund um den Star-DJ Sven Väth maßgebend beteiligt: Ralf Hildenbeutel, Stevie B-Zet und A.C. Boutsen. Ihre Projekte hatten unterschiedliche Namen (wie z.B. Cygnus X, Odyssee of Noises oder Earth Nation), und die Veröffentlichungen erfreuen sich auch noch heute großer Beliebtheit. In Berlin gehörten Cosmic Baby und Paul van Dyk, in Frankfurt Technoclub-Gründer Talla 2XLC und DJ Dag zu den erfolgreichsten Vertretern. Um 1993 und 1994 nahm der Anteil an einfachen Produktionen zu, alte volkstümliche Lieder wurden gecovert, und während die Trance-Szene einen großen Zuwachs hatte, geriet sie innerhalb der Techno-Bewegung zunehmend in Verruf.
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Folgt man deren Beschreibung der anderen Trance Unterklassen, die im Wesentlichen mit meiner eigenen übereinstimmen, liegt Trance im Bereich zwischen 135-145bpm.
2. Entsprechend muss ich nicht am Trance oder den großen Namen herummäkeln, sondern auf die Suche nach anderen Namen gehen und in anderen Stilen nach meinem "Trance" suchen. Ich hab also quasi die Grundidee der elektronischen Musik vergessen:
Der Bruch mit Konventionen und die Experimentierfreude!
3. Als DJ sollte ich Genre-Beschreibungen ignorieren und meinem grundsätzlichen Ziel folgen, energetische, rhythmische Musik zu mixen, die Leute in Trance versetzen soll. Der Dancefloor muss kochen!
4. Als Zuhörer (sowie als DJ) sollte ich offen sein für Neues, mich weniger auf die negativen, als auf die positiven Seiten konzentrieren, wie die meistens grandiose Stimmung. :D
Ich schätze, dass ich über die Jahre zu kritisch geworden bin und die Freude vernachlässigt habe, die nachwievor fester Bestandteil der Trancemusik ist. :happy2: |
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| DjDiPain |
| quote: | Originally posted by DJSoulstone
Guter Punkt. Da ich ja selbst auflege, bin ich sogar noch empfindlicher, als wenn ich "nur" zuh�ren w�rde. Deswegen muss ich immer meinen Kopf ausschalten, wenn ich auf ne Party gehe, was leider nicht immer funktioniert. :p
Meine Erfahrung und mein logisches Denken stehen mir h�ufig im Weg, wenn es darum geht in Trance zu fallen. Insofern w�ren wir wieder bei der Stimmung.
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Auch ein unding, ich würde sagen min 50% der Leute die Trance-Musik hören, arbeiten zeitgleich auch damit. Heißt sie sind "Dj" und hier zähle ich alle tätigkeiten dazu, selbst die die keinen Dj ausmachen, heißt sie mixen mit Ableton, Traktor, Vinyl, CD, etc. halt alles mit was man mixen kann, real oder virtuell.
Und dann haben wir wieder die folgende Situation die immer und immer passiert wenn Trance in kleinen Clubs läuft, ich vergleiche das immer mit einem Resturant wo sagen wir 500 Sitzpläte sind, und 250 davon sind jeden abend mit Resturant-Kritiker belegt. Die 250 anderen Leute essen einfach nur und genießen es. Die 250 Resturantkritiker zerflücken dir dein Essen, sie genießen nicht, sie versuchen jeden einzelnen Fehler deines Essens herrauszuschmecken.
DAS ist unsere Trancekultur, statt ausgelassen zu feiern, kommt in jedem der Dj durch, jeder meint er müsste erstmal den Dj analysieren, und wehe er macht ein Fehler...
Ich bin noch heute der Meinung das man Dj Equipment so teuer machen sollte, das es sich eben nicht jeder leisten kann :D sagen wir CDJ400 5000€ :D :D :D
Aber ich drifte total ab...
Ich höre immer noch das was mir gefällt. |
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| DJSoulstone |
Es geht ja gar nicht darum das ich aktiv versuche, irgendwelche Fehler zu finden. Mein Problem ist, dass sich das manchmal als passive Sache nicht abschalten lässt. Fehler springen mich dann einfach an wie eine ausgehungerte Raubkatze.
Das richtige timing, beatmatching oder die Aussteuerung während der Übergänge sind allerdings eh überwiegend abhängig vom Training.
Beim "flow" sieht das aber anders aus. Hier ist der Stil maßgebend, welche Stücke man in welcher Reihenfolge spielt und ob man dem Ganzen eine Struktur verpasst oder nicht. Wenn dieser Aspekt gelingt, dann sind Fehler in den Übergängen eher unwichtig. |
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| DjDiPain |
Muss ein Set denn immer perfekt sein...?
Darf in 120 min nichtmal ein Fehler passieren...? Wenn ich in einen Club bin scheiss ich auf die Übergänge, mir muss die Musik gefallen... wo wir bei meinem Problem sind was ich empfinde, auch wieder auf der Euphonic night in Berlin letzten Donnerstag.
Ich bin eher ein Typ der in Clubs neue Tracks bevorzugt, als immer die alten Schinken. Armin ist ein schöner vergleich... in seiner Radio sendung werden wir mit Promos nur überflutet... legt er aber Live auf ist seine scheiss Tracklist schon vorherbestimmt. Und das machen viele Djs genau so, sie spielen immer und immer wieder das gleiche setup, nix neues... deswegen geh ich auch nur 2 bis 3 mal im Jahr auf irgendein Event der was mit Trance zutun hat. Ich habe die ganzen Tracks schon irgendwo gehört... sie sind nichts neues,...mich flasht es nicht mehr...
Mein letztes Dj Set war im Oktober 08, habe praktisch eine Mp3-Kaufsucht Pause gemacht. einfach nix mehr gekauft... tja bei der Euphonic night kam wieder altes Zeug was ich noch vom Oktober her kannte... komisch... |
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| DJSoulstone |
Ich bring dann mal eine gegenteilige Sichtweise. Die Qualität von wöchentlichen Sendungen ist bestenfalls mittelmäßig. Wenn man jede Woche dazu verdammt ist das Neuste spielen zu müssen, kann man kaum noch eine Auswahl treffen, da das Angebot einfach nicht groß genug ist. Die sets, sofer man sie noch als solche bezeichnen will, klingen ziemlich eintönig.
Deutlich interessanter sind da schon monatliche Shows. Bei diesem Rhythmus steht deutlich mehr Auswahl zur Verfügung, was die Sets häufig besser und ausgewogener macht. Livesets dagegen sollten nur das Allerbeste wiederspiegeln, den wahren Stil des DJs. Hinter den Decks geht es darum zu zeigen was man kann und wer man ist. Dazu zählt aus meiner Sicht auch, eine Mischung aus alt und neu zu spielen. Oberste Priorität sollte dementsprechend immer sein, das bestmögliche Set aufzulegen.
Als Zuhörer muss es nicht immer perfekt sein, aber als DJ sollte man immer sein Bestes geben und der persönlichen Perfektion hinterher jagen.
Im Übrigen sind Extreme immer schlecht. Nur Neues, nur Altes, nur Uplifting, nur Tech, usw. Progression und Entwicklung sind dabei die Schlüssel zu einem interessanten Set, allerdings immer unter der Berücksichtigung des eigenen Stils.
So gesehen, haben K&A ein recht gutes Set gespielt, auch wenn ich deren neuere musikalische Entwicklung an sich nicht mag. :)
Ein Set, dass ich als extrem gut durchdacht empfinde ist:
Solarstone - Live @ Luminosity Deluxe Edition (2008-05-16) |
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| DjDiPain |
ich glaube mit den neuen Tracks ist eher ein pers. Problem von mir. Selbst auf Trance-events werden meine bevorzugten Lieder kaum gespielt. Vielleicht liegt es daran das es wirklich kein Trance mehr ist, sondern eher ProgressiveHouse,..also so sachen wie Artifical Dreamer, Mat Zo, Allende,...etc. wer das label Neurosince Deep kennt, weiß was ich meine :D
Das ist woh mit einer der Probleme, das selbst Trance-Djs für mich scheiss Musik spielen... :D |
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| DJSoulstone |
Hab da mal reingehört. Das ist ein sehr gutes Beispiel! Das ist irgendwo im Graubereich zwischen Trance und House, aber auf jeden Fall Progressive. Du solltest dir vielleicht mal die Show "Way Out There" von Jody Wisternoff anhören oder auch "Equilibrium" von Rasti Tkac.
Das sind Paradebeispiele für Progressive, wobei für mich House zutreffender ist als Trance. Da ich das aber meist nicht wirklich unterscheiden kann, heißt der Stil für mich einfach Progressive. |
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| Bloodflower |
:conf: |
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| Keldana |
| quote: | Originally posted by DjDiPain
Auch ein unding, ich würde sagen min 50% der Leute die Trance-Musik hören, arbeiten zeitgleich auch damit. Heißt sie sind "Dj" und hier zähhle ich alle tätigkeiten dazu, selbst die die keinen Dj ausmachen, heißt sie mixen mit Ableton, Traktor, Vinyl, CD, etc. halt alles mit was man mixen kann, real oder virtuell.
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Die 50% sind in jedem Fall viel viel zu hoch gegriffen. Und ich als "nicht-DJ" höre doch auch Fehler im Mixing ... oder wieso soltle man dafür DJ sein müssen ???
| quote: | Originally posted by DjDiPain
Muss ein Set denn immer perfekt sein...?
Darf in 120 min nichtmal ein Fehler passieren...? |
Natürlich darf mal ein Fehler passieren. Kann ja auch manchmal an der Technik liegen. Aber zuviele sollten es dann nicht sein. Weil sie den Genuß der Musik stören. |
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