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Totally Matrixed!!!!!!!!! (pg. 4)
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TranceGiant
WIeder mal typisch Zeit über-intellktuell verfasst aber so ziemlich meine Meinung (da steht das auch mit der Kritik im Land selbst)

http://www.zeit.de/2003/20/City_of_God

Matrix eins: Hühlengleichnis Platons. Ist die Ereknntniss des "realen" denkbar? Was IST real? Anspielung auf Religionen/Mythen (der auserwählte etc.).
Matrix zwei: Freier Wille. Inwiefern existiert er überhaupt? Bestimmung, inwiefern können wir den Lauf der Dinge beeinflussen? Verhältnis Mensch-Maschine, wer ist von wem abhängig? Ist eine angenheme Illusion einer harten Wirklichkeit zu beovrzugen? Ursache-Wirkung, was bestimmt unser Handeln? Konstruktivismus, von uns selbst erschaffene Illusion. Das Leben als ewiger undurchbrechbarer Kreis, Buddhismus.

Der Film an sich SAGT wenig, er bietet aber verdammt viel, verdammt interessanten Stoff. Das alles verdammt atemberaubend und symbloisch verpackt. VERDAMMT ist der gut :toothless Is so ne Art Kobelaufgabe!
NetX
quote:
Originally posted by paulvandyk-fan
Kann ja sein, dass ich da Intelligenzmäßig nicht mitkomme, aber immerhin hab ich dieses Semester ein Seminar, was sich "Film-und Fernsehanalyse" nennt. Deshalb kann ich schon einigermaßen einschätzen, welche Kriterien erfüllt sein müssen, damit ein Film wirklich künstlerisch und von seiner Machart anspruchsvoll ist.


Leicht OT:
Ohoh... nix gegen Dein Studium, aber wenn Kunst und Anspruch Kriterien erfüllen müssen, dann stellt sich doch die Frage, wer hier diese Kriterien definiert... und ob Kunst nicht jeweils eine sehr sehr subjektive Betrachtungsweise des Individuums ist.

Wir waren Dienstag Abend zur Premierenfeier (mit Regisseur, hey, wow) von Poem (http://www.galerie-herrmann.de/arts/schmer/POEM.htm)... wird als "sehr künstlerisch und toll und hey wow" gehypt... und ich empfinde diesen Film einfach als gequirlte Scheiße, um es mal direkt auszudrücken. Btw, ich durfte mich jahrelang mit deutschen Literaten und Lyrik auseinandersetzen, kann also schon ein bißchen bewerten.

Geht doch im Prinzip einfach darum, daß Kunst nicht in ein festes Raster gepresst werden kann.
Das ist Kunst und das nicht gibt es in meinen Augen nicht - soll jeder für sich selbst entscheiden können. Für mich ist zB ein Picasso nicht das Geld für die Leinwand wert, aber ein Rembrandt schon - und ein Stahl-Quader stellt für mich kein "voluminöses, dem Zeitgeist der Kroot entsprechende Skulptur" da, sondern einfach nur ein Stahl-Quader.
Aber ich kann tolerieren, wenn jemand da sehr viel hineininterpretieren mag (ok, insgeheim denke ich mir meinen Teil ;) )
TranceGiant
quote:
Originally posted by NetX
Leicht OT:
Ohoh... nix gegen Dein Studium, aber wenn Kunst und Anspruch Kriterien erfüllen müssen, dann stellt sich doch die Frage, wer hier diese Kriterien definiert... und ob Kunst nicht jeweils eine sehr sehr subjektive Betrachtungsweise des Individuums ist.

Wir waren Dienstag Abend zur Premierenfeier (mit Regisseur, hey, wow) von Poem (http://www.galerie-herrmann.de/arts/schmer/POEM.htm)... wird als "sehr künstlerisch und toll und hey wow" gehypt... und ich empfinde diesen Film einfach als gequirlte Scheiße, um es mal direkt auszudrücken. Btw, ich durfte mich jahrelang mit deutschen Literaten und Lyrik auseinandersetzen, kann also schon ein bißchen bewerten.

Geht doch im Prinzip einfach darum, daß Kunst nicht in ein festes Raster gepresst werden kann.
Das ist Kunst und das nicht gibt es in meinen Augen nicht - soll jeder für sich selbst entscheiden können. Für mich ist zB ein Picasso nicht das Geld für die Leinwand wert, aber ein Rembrandt schon - und ein Stahl-Quader stellt für mich kein "voluminöses, dem Zeitgeist der Kroot entsprechende Skulptur" da, sondern einfach nur ein Stahl-Quader.
Aber ich kann tolerieren, wenn jemand da sehr viel hineininterpretieren mag (ok, insgeheim denke ich mir meinen Teil ;) )


*wird von mir für den Post of the day Award nominiert*
NetX
quote:
Originally posted by TranceGiant
*wird von mir für den Post of the day Award nominiert*


*verbeug*
Ich danke :toocool:
paulvandyk-fan
quote:
Originally posted by NetX
Leicht OT:
Ohoh... nix gegen Dein Studium, aber wenn Kunst und Anspruch Kriterien erfüllen müssen, dann stellt sich doch die Frage, wer hier diese Kriterien definiert... und ob Kunst nicht jeweils eine sehr sehr subjektive Betrachtungsweise des Individuums ist.

Wir waren Dienstag Abend zur Premierenfeier (mit Regisseur, hey, wow) von Poem (http://www.galerie-herrmann.de/arts/schmer/POEM.htm)... wird als "sehr künstlerisch und toll und hey wow" gehypt... und ich empfinde diesen Film einfach als gequirlte Scheiße, um es mal direkt auszudrücken. Btw, ich durfte mich jahrelang mit deutschen Literaten und Lyrik auseinandersetzen, kann also schon ein bißchen bewerten.

Geht doch im Prinzip einfach darum, daß Kunst nicht in ein festes Raster gepresst werden kann.
Das ist Kunst und das nicht gibt es in meinen Augen nicht - soll jeder für sich selbst entscheiden können. Für mich ist zB ein Picasso nicht das Geld für die Leinwand wert, aber ein Rembrandt schon - und ein Stahl-Quader stellt für mich kein "voluminöses, dem Zeitgeist der Kroot entsprechende Skulptur" da, sondern einfach nur ein Stahl-Quader.
Aber ich kann tolerieren, wenn jemand da sehr viel hineininterpretieren mag (ok, insgeheim denke ich mir meinen Teil ;) )



ja, Kunst ist immer subjektiv, deshalb haben wir ja unterschiedliche Meinungen, aber mal ehrlich Actionfilm und Philosophie?

Vielleicht liegts auch einfach daran, dass mir nicht gefällt, dass man bei manchen Filmen versucht einen Anspruch einzubauen, damit jeder Zuschauer passend bedient wird, quasi allen Zuschauern was bietet. Für den einen gibts Special Effects, für den anderen gibts "Pseudo-Philosophie"...

Fragt doch mal einen Professor für Philosophie was der von dem Film hält. Der würde dann aber wahrscheinlich anfangen darüber zu philosophieren warum wir hier darüber überhaupt diskutieren.

Wäre auch eine gute Frage, warum diskutieren wir?

Ach nee, lassen wir es einfach. Wäre dann auch schon mehr ein soziologisches Problem.

War mein definitiv letzter Post zu dem Thema.
Sir. Lunchalot
Ich hab den Film zwar noch nicht gesehen, habe aber schon eine tolle Verbindung zum ersten Teil gesehen: Soweit ich in den Trailern gesehen habe kann sich Agent Smith jetzt vermehren, indem er in andere Menschen schlüpft und sie sozusagen "infiziert". Das sehe ich als Parallele zum ersten Teil, wo Agent Smith den Menschen vorwirft, dass sie wie ein Virus seien und er sie deshalb verachten würde. Jetzt scheint er selber einer zu sein... Bin schon gespannt auf den Film!
TranceGiant
Der Vorwurf der Pseudo-philosohie ist auch alt und trifft in diesem Fall nicht zu. Pseudphilosophie war es als ich vor 3 Wochen bei X-men 2 eine Mutantin vom "Erkennen jenseits des bildlich wahrgenommenen" quatschen höre, einfach so als man in der Mutantenhauptzentrale(oder deren Jet) nichts zu tun hatte. In "matrix" passen diese Themen aber wie die Faust aufs Auge. Der Film BASIERT auf einem philosophischen Problem sodass die Tatsache, dass Neo fortan von allen seiten mit phil. Fragen bombardiert wird, nicht pretentiös wirkt. Aber es stimmt schon, wer darüber hingwegsieht, kann den Film auch als einfach coolen Actionfilm genießen. Ist doch auch schön, oder?

Übrigens haben wir uns dne Film (1er) vor 3 Jahren in nem Philosophie-Kurs angeschaut, wobei meine Professoren verrücktere Theorien zum Thema aufstellten als ich und sogar dem Allerkitschigsten noch Symbolik oder Anspielungen abnahmen. Naja...es bleibt dabie: Jedem das Seine.
drizzt81
ich hab zwar die ganze Kritik in der FAZ nicht gelesen, weil das weit ueber meinen Kopf hinweg ging, aber wenn ich dass bisserl, was ich gelesen hab auch richtig verstand habe, war deren Hauptkritikpunkt, dass in Matrix 2 alles durcheinandergeworfen wrid. Man borgt sich hier und da was aus der geschichte, ein paar nette name aus div. Mythen etc. und quirlt das ganze zusammen..
PBM
Guti.. ich werd mir den Film angucken.. und mir denn ein eigenes Urteil bilden :D
Frode
Ein Relilehrer an meiner Schule hat letztes Jahr in Jahrgangsstufe 12 Matrix Teil 1 vier Monate lang als Thema gehabt und dieses Jahr ne Abiklausur drüber schreiben lassen. Also scheint Teil 1 ja einiges an Tiefe zu haben.
Teil 2 muss ich mir aber noch angucken.

Civic
Wir haben gestern vor dem Film auch noch fröhlich über den ersten philosophiert und uns ein bisschen drüber lustig gemacht, dass andere Schulen den intensiv in Fächern wie Medien oder Philosophie bearbeiten.... soooo tief finde ich die Story dann nun auch wieder nicht...

Mir hat er getstern ganz gut gefallen und hat mir vorallem das gegeben was ich von einem Film erwarte, er hat mich unterhalten. Ich fand die Story manchmal ein bisschen zu dünn und dann wurde ein bisschen arg auf die Fight-Szenen zurückgegriffen, die zwar gut ausschauen aber den Film inhaltlich nicht nach vorne bringen (Bei Neo gegen 100mal Smith habe ich spontan an American Fighter vs. Bruce Lee gedacht).

Ich hatte ein bisschen das Gefühl, dass dieser Teil ein bisschen so der Brückenfilm zwischen 1. und 3. Teil ist und gerade so Sachen wie die Liebegesschichte *grübel* Weiss nicht ob sowas da rein muss, irgendwie lebt die Athmosphäre doch oft von dem völlig Menschlosen und Schreckensszenario... naja.. :)
fate
quote:
Originally posted by Bloodflower
Einer schonmal das neue game zum film getestet?

Enter the Matrix?

DER HAMMER!!!!!!! :eek: :eek: :eek: :eek:


ich fands scheisse
zumindest hats zuviel von den ganzen geilen filmszenen verraten :/
da hätte man lieber zuerst den film guggn sollen und dann gamen

bei uns im kaff waren im übrigen noch genügend plätze frei inner vorpremiere :D
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