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TECHNO-PARTY . Mehr als hundert Verletzte bei Polizeieinsatz
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Sunny_and_Coz
Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,367645,00.html

ENDE EINER TECHNO-PARTY

Mehr als 100 Verletzte bei massivem Polizeieinsatz

Bei dem massiven Polizeieinsatz zur Auflösung einer Technoparty sind in Tschechien mehr als 100 Menschen verletzt worden. Mit Wasserwerfern und Tränengas war ein Sondereinsatzkommando gegen Jugendliche vorgegangen. Der Innenminister wies Kritik an dem harten Vorgehen zurück.

Augenzeugen berichten, die Polizei sei mit brutaler Härte vorgegangen
Prag - Innenminister Frantisek Bublan hat heute Kritik zurückgewiesen, der Einsatz der Spezialkräfte sei unverhältnismäßig hart gewesen. Er sagte, nachdem Anwohner Anzeige erstattet hätten, habe der Generalstaatsanwalt nach Prüfung der Lage den Polizeieinsatz erlaubt.

Bei einem massiven Großeinsatz in Mlynec nahe der deutsch-tschechischen Grenze wurden nach offiziellen Angaben etwa 100 Menschen verletzt.

MASSIVER POLIZEIEINSATZ: MIT TRÄNENGAS GEGEN TECHNOANHÄNGER

Nachdem die rund 5000 Teilnehmer der nicht offiziell angemeldeten Veranstaltung eine Wiese bei Tachov nicht räumen wollten, setzte ein 1000 Mann starkes Sondereinsatzkommando Tränengas und Wasserwerfer ein.

Die CzechTek-Veranstalter versicherten, die Techno-Party sei genehmigt gewesen. Nach Darstellung der Polizei verletzten die Teilnehmer Eigentumsrechte. Die Polizei schritt kurz nach Beginn der Veranstaltung am Samstagabend ein.

Bislang wurden die Veranstaltungsorte stets bis zuletzt geheim gehalten und erst kurz vor Start über das Internet verkündet. In diesem Jahr war die Prozedur eine andere: Zum ersten Mal war klar, wo die Party stattfinden sollte. Dafür hatten die Veranstalter die Genehmigung des Grundstückbesitzers eingeholt. Allerdings musste die Technofans bei ihrer Anreise Grundstücke überqueren, für die andere Anwohner keine Passiergenehmigung gegeben hatten


Wasserwerfereinsatz gegen Partygänger: Der tschechische Innenminister rechtfertigte den massiven Einsatz

Staatsgewalt gegen Badehosenträger: Die Technofans reklamieren für sich, die Veranstaltung sei eben kein Rolling-Stones-Konzert, bei dem alles geordnet zugehe. Das Chaos habe aber die Polizei angerichtet

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echt krass find ich ja die Begründung, und ich dachte immer wir nur in DE haben solche Probleme.

Sven
shattered~soul
[Ironie]
Danke liebe tschechische Polizei!
Warum etwas z.B. gegen Kinderschänder oder so tun? Leute die unerlaubt Grundstücke überqueren sind die Terroristen von morgen... [/Ironie]

:rolleyes:
Sir. Lunchalot
quote:
Originally posted by Sunny_and_Coz
echt krass find ich ja die Begründung, und ich dachte immer wir nur in DE haben solche Probleme


Wir in Deutschland habe solche Probleme nicht, zumindest ist mir nicht bekannt, dass in Deutschland schon mal ein Party mit Tränengas oder Wasserwerfern aufgelöst wurde.
Overseas
In Deutschland gilt ja auch der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, und der hat Verfassungsrang. Diese Aktion scheint mir recht eindeutig unverhältnismäßig gewesen zu sein.
ANGELofPAIN
quote:
Originally posted by Overseas
In Deutschland gilt ja auch der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, und der hat Verfassungsrang.
:haha: :haha: :haha:
Der ist gut ... hoffe das merken auch mal die Jungs von der BePo. :whip: :whip: :whip:
Overseas
http://czechtek.freetekno.org/
TI - DaGo
quote:
Originally posted by Sir. Lunchalot
Wir in Deutschland habe solche Probleme nicht, zumindest ist mir nicht bekannt, dass in Deutschland schon mal ein Party mit Tränengas oder Wasserwerfern aufgelöst wurde.


da hast du recht ... hier in deutschland kommen die wenn mit sowas um die ecke *löööl*

quote:
Eil-Pressemitteilung des Pressesprechers der Jungen Union Haag in OB. vom 31.10.95
FORDERUNG EINES VERBOTS VON TECHNO-MUSIK IM FREISTAAT BAYERN PER GESETZ
Mit der Bitte um Beachtung in Ihrem Medium!
Sehr geehrte Damen und Herren!
In Bezug auf die "Reportage am Montag" mit dem Titel "Die Nacht hat 38 Stunden - Ein Trip durch die Münchner Szene", gesendet im Bayerischen Rundfunk am 30.10.95 um 20.15 Uhr, sehe ich mich gezwungen, für ein Verbot von Techno-Musik im Freistaat Bayern zu plädieren.
Schon im Januar dieses Jahres hatte ich in der Hörfunksendung "Puriniux" bei "Antenne Bayern" eindringlich auf die Problematik und die Gefahren von Techno-Musik hingewiesen. Leider hat es den Anschein, als ob die Macher und Urheber dieser gefahrvollen Musik auf beiden Ohren taub sind. Die o.g. Fernsehsendung hat in erschreckender Weise gezeigt, wie skrupellos junge Menschen in München in den Teufelskreis von Techno-Musik hineingezogen und dieser Musik hörig gemacht werden. Spätestens zum jetzigen Zeitpunkt befinde ich es als unabdingbar, diesem wilden Treiben ein Ende zu bereiten. Konkret fordere ich folgende gesetzliche Unternehmungen in Bayern:
1. Verbot der Verbreitung von Techno-Musik und aller Musikrichtungen, die in Verbindung mit Techno stehen, in allen öffentlichen Diskotheken.
2. Verbot der Ausstrahlung von Techno-Musik und aller Musikrichtungen, die in Verbindung mit Techno stehen, in allen staatlichen und privaten Hörfunk- und Fernsehprogrammen.
3. Verbot aller Printmedien, d.h. Zeitungen, Zeitschriften, Magazine etc., deren Zielgruppe Techno-Anhänger sind.
4. Verbot aller Agenturen, Büros, Veranstalter etc., die mit Techno-Musik und ähnlichem Kommerz betreiben.
5. Auftrittsverbot für alle "Techno-Künstler", Musiker, Interpreten etc. in allen Discotheken und in allen staatlichen und privaten Hörfunk- und Fernsehprogrammen.
Die CSU, die JU, allen voran Arbeitsminister Norbert Blüm, machen sich seit geraumer Zeit dafür stark, daß gesetzwidrig handelnde Sekten wie z.B. Scientology-Church in Deutschland verboten werden sollen. Genau die gleichen Anstrengungen müßen nun in Bezug auf die kommerzielle Techno- Branche unternommen werden.
Bis zu einem Verbot von Techno-Musik muß eine sorgfältigere Beobachtung der Techno-Szene durch die Polizei erfolgen. Die Tatsache, daß auf Techno- Veranstaltungen illegal mit Drogen gehandelt wird, folglich Drogen konsumiert werden, beweist eindeutig: Die Techno-Szene ist kriminell!
Ein Verbot von Techno-Musik soll aber vor allem einen Schutz für die Gesellschaft, besonders für junge Leute, darstellen. Techno-Musik ruiniert die Gesundheit! Die negativen Konsequenzen in physischer und psychischer Hinsicht sind enorm. Es ist erwiesen, daß die überdimensionale Lautstärke von Techno zu gravierenden Hörschäden führt und die extreme körperliche Verausgabung durch die totale Hingabe an die Musik mit und ohne zusätzlichem Drogenkonsum, - der Zustand des sogenannten "high sein" -, zu einem Zusammenbruch des Kreislaufs führen kann.
Fazit: Die Reportage von Gestern hat unmißverständlich belegt, in welche Abhängigkeit Techno-Musik einen Menschen treibt, wie die Musik ihn vereinnahmt, wie sie buchstäblich Besitz von ihm ergreift. Das Verbot von Techno-Musik soll insbesondere ein Schlag gegen den illegalen Drogenhandel sein und zum Schutz des gesundheitlichen Wohls junger Menschen dienen. Im Musikbereich gibt es eine Menge von Alternativen, die aufzeigen, daß eine mit dem normalen Menschenverstand und dem Gesetz konforme Darstellung möglich ist.
Im Interesse der Bevölkerung, der Kultur und der Mentalität des Freistaates Bayern muß dieser Musik Einhalt geboten werden!

Mit freundlichen Grüßen
Tobias-Georg Kurzmaier
- Junge Union Haag in OB -
Pressesprecher
Sir. Lunchalot
quote:
Originally posted by TI - DaGo
da hast du recht ... hier in deutschland kommen die wenn mit sowas um die ecke *löööl*


Wer den Musikgeschmack des angesprochenen Herren sehen will, der findet ihn übrigens hier:

http://www.justament.net/06/01.htm
Inyrie
Ist ja wohl das Letzte! Ich hoffe dass das ein schlechter Scherz sein soll! Mein Gott, wie engstirnig und verbohrt können Menschen sein? :whip: :whip: :whip:
STRANDJUNGE
bilder von der aktion in tschechien gab's gestern abend in den
18.45 nachrichten von rtl, brutal das ganze. dagegen werden wir bei razzien in deutschland freundlich von der polizei behandelt, zumindest bei einer aktion letzten sommer in hh.

Tom Paris
quote:
Originally posted by STRANDJUNGE
bilder von der aktion in tschechien gab's gestern abend in den
18.45 nachrichten von rtl, brutal das ganze. dagegen werden wir bei razzien in deutschland freundlich von der polizei behandelt, zumindest bei einer aktion letzten sommer in hh.


mit dem Unterschied dass Du ja wohl den Raum verlässt wenn Du darum gebeten wirst, oder?
Das haben die in Tschechien wohl nicht gemacht...

und zu dem Brief da oben (der übrigens fast 10 jahre alt ist) fällt mir nur eine Geschichte mit Büchern ein, die mal irgendwo hier in der Gegend passiert sein soll...
Gabriel_Joyce
dazu fällt mir nur das ein :whip: :whip: :whip:

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