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Die Sache mit den Ohren... (pg. 3)
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PaulCorgan
also ich bin normalerweise keiner, der probleme mit zu hohen lautstärken hat, aber manchmal ist es echt zu laut und da hilft nichts als "fliehen"

so zum beispiel auf de rmayday.. wann war das.. ich glaub beim set von bad boy bill.. ich hatte stöpsel drinne und trotz denen hat jeder beat im ohr weh getan...
Overseas
ich habe mir kürzlich ENDLICH als Vorsichtsmaßnahme auch welche zugelegt, die sehen ziemlich genauso aus wie diese Gehörschutzpfropfen EAR-Ultratech (Kostenpunkt übrigens eur 30 für's Paar)

Habe das schon immer gemerkt im Club (besonders auf der schlechten Anlage des U60311 in Frankfurt) wenn's auf die Ohren ging. Am nächsten Tag halt das bekannte Pfeifen, das unterschiedlich lang andauerte, je nach dem wie heftig es halt war.

Meiner Erfahrung nach kommt es für die schädlichkeit nicht nur auf die pure Lautstärke im Club an sondern auch auf die Qualität der Anlage. Viele definieren Qualität über Lautstärke, aber das ist ganz falsch. Wenn man mal die Anlagen in sehr vielen Club gehört und verglichen hat, weiß man das. Da stechen besonders die manchen bekannte und allgemein (zu recht) so hochgelobten Phazon Anlagen (die hatte das legendäre Twilo in NYC, jetzt haben sie in NYC auch das ROxy und das Arc). Ebenso die im Space, Ibiza. Das ist ein dermaßener Unterschied, das muß man einfach mal gehört haben. Jetzt vorletzte Woche war ich z.T. nur deswegen im Space um den sound dieser genialen Anlage genießen zu können. Und obwohl laut hat man danach praktisch kein Pfeifen. Nach der so definierten Qualität entschiede ich dann auch meist, ob ich die Stöpsel reinmache oder nicht.
arctic light
Genau, nicht nur die Lautstärke spielt eine Rolle sondern auch die Qualität der Anlage, bzw. der Pegel der gefahren wird... Und genau diese verzerrten Obertöne sind dann gefährlich...

Das ist mir letztes Mal in der hiesigen Dorfdisse besonders negativ ausgefallen. Ich war nur zwei, drei Stunden drin (wär bei dem Programm eigentlich nicht hin, nur weil Besuch aus HH da war) und schon da sind mir hier und da unangenehme Verzerrungen aufgefallen - seit ich selbst Tracks bastel hör ich da sowieso genauer hin - und als ich aus dem Laden rauskam war ich die ersten Minuten fast taub! Ein Gefühl wie wenn man sich beide Hände auf die Ohren legt... :eyes:
Zum Glück war das Piepsen ein paar Stunden später wieder weg...
j.wayne
Ja mei! Schlimm schlimm, was man hier zu lesen bekommt, hab mir heut gleich mal Ohrenstöpsel gekauft :o

Und des mit der Qualität kann ich nur bezeugen, manchmal bei hammerlauten Anlagen hab ich hinterher nur minimales Piepsen, bei anderen "leiseren", die aber Asche sind, wesentlich lauter. Naja spielen wahrscheinlich noch viele andere Faktoren rein, aber trotzdem...

Btw, nervt Euch das eigentlich auch, wenn der Bass den Zwölffingerdarm, oder was da unten rumhängt zum vibrieren bringt, ich kann sowas nich ab, dann lieber auf die Ohren :>
TranceRulez
...die besten sind meiner Meinung nach immer noch die gelben von der Bundeswehr... dämmen 30 dB weg... das ist schon nicht so schlecht.

Ganz gefährlich sind ja die krassen Höhen, gar nicht mal so die Bässe. Wer mal auf einem Metal-Konzert war (ich übrigens nicht, aber mein Kumpel) der kann das wohl bestätigen. Gefährlich ists, wenn der Verstärker nicht mehr hinterherkommt und die Höhen verzerren (mir fällt gerade der Fachbegriff nicht ein).

Z.B. Mayday 2003: perfekter Sound in der Mitte der Halle.

Ja, Ohrenstöpsel sind besser als permanentes Piepen, auch benn es bei mir schon manchmal richtig heftig piept wenn ich mal wieder im Auto volle Kanne aufgedreht habe... :rolleyes:
gefloc
..eigentlich wurde hier ja schon alles wichtige gesagt. Ich hab die letzten Jahre eigentlich immer meine Ohrstöpsel bei mir, wenn ich weg gehe:



ob ich sie benutze hängt dann von der Anlage/Lautstärke ab...
halo
Erstmal ganz grob. Ich studier Elektrotechnik/Akustik und arbeite seit über 2,5 Jahren inner Disse am Licht. Ausserdem leg ich ab und zu noch auf. Und damit's zum Thema passt, hab ich natürlich noch 'nen leichten Tinnitus.

Angefangen hat das ganze wahrscheinlich damit, dass ich ständig auf'm Rad zur Schule CD's gehört hab. Wer das auch tut/getan hat, weiß, dass wegen der Windgeräusche der Pegel meist ganz oben ist. In meiner Anfangszeit des Auflegens hab ich dann mangels Alternative mit diesen Knopfohrhörern gearbeitet. Derart vorgeschädigt hat's dann eines Tages in der so ziemlich lautesten Disse der Stadt geklappt (Die Bässe so krass, dass beim Bassschleg nicht nur die Belüftung scheppert, sondern die Luft vor den Monitoren wie in der Wüste flimmert). Nach 2 Tagen hatte ich immernoch einen gut hörbaren Ton im linken Ohr. Ich hatte keine andere Wahl als zu meinem BW-Doc zu gehen, der mich in's Audiometriekämmerchen geschickt hat und mich dann mit fiesem Grinsen und dem Spruch "Iss doch alles im normalen Bereich. Selber Schuld, was gehen sie auch in solche Läden." zurück zum Dienst schickte. Nix von Wegen Infusion, oder Medikamente...:whip:

Das Pfeifen ging gegen Ende der Woche fast komplett weg, ich höre allerdings immernoch bei relativ ruhiger Umgebung ein pfeifen bei ca. 3,5kHz. Mein Audiogramm zeigte im übrigen genau bei dieser Frequenz eine leichte Hörschädigung von 2-3dB. Das Geräusch stört mich eigentlich überhaupt nicht, vielmehr stört micht, das ich das Gefühl habe, das andere um mich bei großer Lautstärke ihr Gegenüber noch wesentlich besser verstehen, als ich das tue.

Inzwischen weiß ich, das genau dieser Bereich um 4kHz nicht nur der empfindlichste Bereich in Sachen Hören ist, sondern auch als Anzeiger für die sog. Lärmschwerhörigkeit gilt. Bei dieser Form, die auf Dauerlärmbelastung zurückgeführt wird, fällt zuerst das Hörvermögen um 4kHz um bis zu 60dB, danach verschwinden die Höhen, bis das Resthörvermögen bis etwa 1kHz verbleibt, allerdings auch um 30-40dB unter Normal.

Lärmschwerhörigkeit ist im Gegensatz zu den Schäden duch Laute Impulse nicht reversibel, sprich das Gehör wird sich davon definitiv nicht, wie nach dem sporadischen Discobesuch regenerieren!

Nachdem ich mir so meine Gedanken gemancht hab, welcher Belastung ich mich da jedes WoE aussetz, auch wenn die Lautstärke mit 75-80dB recht erträglich ist, trage ich seit etwa einem halben Jahr Profi-Gehörschutz. Der für mich beste Weg ist, die Stöpsel schon vor Bereten der Halle einzusetzen, weil sich mein Gehör dadurch schneller dran gewöhnt und ich eigentlich keinen Unterschied merk, ob nun die Anlage nicht ganz sauber eingestellt ist, oder die Stöpsel was schlucken. Einzig beim Auflegen verzichte ich noch auf Gehörschutz, aber da hab ich ja selber den Regler in der Hand.

Gefährlich sind verschiedene Formen von Schall... generell ist auf lange sicht jeder Pegel über Sprechlautstärke gefährlich. Schädigungen im Bassbereich werden allerdings kaum wargenommen, da wir dort eh schlecht hören... Kurzfristig ist so grob alles über 2-3kHz für's Ohr gefährlich, da hier die Häärchen um die 4kHz auf Grund der Geometrie der Hörschnecke stark belastet werden.
Generell kann man sagen, dass z.B. ein Pegel von ca. 70dB über etwa 8h pro Woche noch keine Gefahr bedeuten. Bei 80dB sind das allerdinfgs nur noch knapp 2h, wenn ich die Zahlen richtig im Kopf hab. 120dB jedenfalls hält der Mensch nur etwa eine Minute ohne bleibende Schäden aus.
Stiffmaster
scheiss ohren :whip: :whip: die evolution is ganz schön lahm :whip: :D
lotadeus
@Overseas

habe in etwa die sleben dinger, hab sie gratis bekommen...!

aber ich könnte auch beim spezialisten für 200 euro 2 stöpsel angepasst aufs jewielige ohr erstellen lassen...

Lotadeus
TranceGiant
hm! Das klingt irgendwie ganz gutm das mit den maßgeschneiderten qualitätsstöpseln anstatt dem billigen wachs zeugs. ich glaub ich werd mich mal informieren gehen

lotadeus
jedoch gibts nur einen links und einen rechts => 200 euro...

http://www.kind.de

Lotadeus
lotadeus
http://www.kind.de/kundenservice/pr...nstrumente.html

http://www.kind.de/kundenservice/pr...hoerschutz.html

lota
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