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Immer mehr gewalttätige Jugendliche! (pg. 2)
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Klangzentrum
ja klar wollen medien nur verdienen, die frage ist, ob es moralisch vertretbar ist...
Rockabye
quote:
Originally posted by Klangzentrum
ps: ich hab nie gesagt, dass es bei anderen musikrichtungen nicht anders is...es gibt immer gewissen voruteile, die sich leider viel zu häufig bestätigen...z.b. techno = drogen, metal = saufen und prügeln, etc...

viele jugendliche wählen sich einfach falsche vorbilder bzw identifizieren sich zu stark mit diesen...



unsere Eltern hatten mit den Beatles, Stones oder den ganzen Flower-Power-Hippie-Bands Vorbilder die von Frieden, Liebe und Toleranz gesunugen haben und sich gegen Gewalt und Krieg ausgesprochen haben... heutzutage schaut man zu Künstlern hinauf die teilweise genau das Gegenteil predigen...
Rockabye
quote:
Originally posted by Klangzentrum
ja klar wollen medien nur verdienen, die frage ist, ob es moralisch vertretbar ist...



Medien und Moral im gleichen Satz? :nervous:


Gerade das Fernsehen hat doch nichts mehr mit Moral zu tun, oder ist es anständig den Kiddies ihr Taschengeld durch Jamba-Werbung wegzunehmen oder nem Hartz IV-Empfänger auf 9 Live (und etlichen anderen Sendern) auch noch das letzte Geld wegzunehmen?
Keldana
das Alter, von dem an ein Mensch strafmündig wird, sollte auf 10 Jahre herab gesetzt werden. Mittlerweile dürfte klar sein, das im Gegensatz zu früher die "Kinder" viel eher in der Lage sind, zu begreifen was sie da tun ....
JeSsY0182
Tja, mein Cousin ist 13 und was der so anstellt, ist auch nicht mehr schön.
Seine Eltern haben sich irgendwann getrennt und er wollte immer zum Vater. Der wollte aber nix von seinem Sohn sitzen und seine Mutter hatte dann wohl auch keine Lust mehr auf Erziehung. Man hat ihr immer gesagt, dass er Probleme machen wird...
Vor einem Jahr war er auf Klassenfahrt. Er und seine Freunde wollten "Gras" rauchen. Dann musste die Feuerwehr anrücken und erstmal nen großen Waldbrand löschen :eyes:
Naja, so fing alles an. Mittlerweile haut der mitten in der Nacht ab und keiner weiß, wo er ist...
Rockabye
oder man ringt sich mal dazu durch Ganz-tags-unterricht einzuführen, damit die Kinder ab Mittags nicht mehr alleine vor der Glotze sitzen oder auf der Strasse abhängen und Unsinn machen...
Tom Paris
quote:
Originally posted by UNIT-er
Den Begriff finde nicht schlecht gewählt bzw. schon der Sache dienlich!
Vielmehr finde ich, dass in Sachen Migration/Interkulturalität/Ausländerfragen endlich einmal eine klare Definition der Begriffe "Integration" und "Assimilation" getätigt werden sollte/muss!
Vielfach wird zwar von Integration gesprochen; gemeint ist dann aber eher Assimilation!

UNIT-er


Wir hatten an anderer Stelle ja schonmal drüber gesprochen.
Abgesehen davon, dass ich glaube dass es mindestens doppelt so viele bekloppte und verkorkste deutsch-stämmige als nicht deutsch-stämmige Nachkommen gibt, ist es für mich eine Frage des Willens, integriert zu werden.
Es ist nicht unsere Aufgabe, der Person, die bei uns leben will zu zeigen wie es bei uns läuft. Sie muss schon von selbst kommen.
Ganz sicher soll niemand in D assimiliert werden, warum denn auch?
Ich will ganz sicher keine andere Lebensweise als die deutsche annehmen.
Andersherum aber, wenn ich woanders zu Gast bin, richte ich mich danach, wie da der Hase läuft. Und ich versuche von Anfang an, das zu lernen.

Diesen Willen vermisse ich bei den meisten Einwanderern. Von daher sollte eher eine klare Definition dessen erfolgen, welche Kriterien jemand erfüllen muss, der für immer hier leben will.
Rockabye
Wenn aber ganze Stadtteile wie in Berlin schon türkisch sind und jemand ohne ein Wort Deutsch zu sprechen ganz normal seinen Alltag dort bestreiten kann, braucht er auch kein Deutsch zu lernen oder versuchen sich zu integrieren.
Bloodflower
ich sag nur zitat CDU:

quote:
20?? nochwas IN DEUTSCHEN GROßSTÄDTEN 50% DEUTSCHE 50% AUSLÄNDISCHE MITBÜRGER!


juhu jipie! die gosse ist endlich vollkommen! schweden/norwegen ich komme :D
BSM
finde auch das Integration ein wichtiges Wort ist.
Bücher von Bassam Tibi zum Thema finde ich sehr gut. Kann ich nur weiterempfehlen.


grtz

BSM

UNIT-er
quote:
Originally posted by Tom Paris
Wir hatten an anderer Stelle ja schonmal drüber gesprochen.
Abgesehen davon, dass ich glaube dass es mindestens doppelt so viele bekloppte und verkorkste deutsch-stämmige als nicht deutsch-stämmige Nachkommen gibt, ist es für mich eine Frage des Willens, integriert zu werden.

Es ist nicht unsere Aufgabe, der Person, die bei uns leben will zu zeigen wie es bei uns läuft. Sie muss schon von selbst kommen.
Ganz sicher soll niemand in D assimiliert werden, warum denn auch?
Ich will ganz sicher keine andere Lebensweise als die deutsche annehmen.
Andersherum aber, wenn ich woanders zu Gast bin, richte ich mich danach, wie da der Hase läuft. Und ich versuche von Anfang an, das zu lernen.

Diesen Willen vermisse ich bei den meisten Einwanderern. Von daher sollte eher eine klare Definition dessen erfolgen, welche Kriterien jemand erfüllen muss, der für immer hier leben will.


Natürlich ist es auch eine Frage des Willens integriert zu werden - keine Frage!
Ebenso gibt es auf beiden Seiten - wie Du richtig sagst - die Sonderfälle!

Ich möchte jedoch ganz gern in diesem Zusammenhang auf den Aspekt des Gebens und Nehmens hinweisen! Dabei beziehe ich zum einen die Generation meiner Eltern (1. Gastarbeiterwelle) sowie die damaligen Umstände und zum anderen die Integrationsangebote der damaligen Administration ein!

Die eigentliche Planung sowohl der Administration der damaligen BRD als auch der 1. Welle der Gastarbeiter war kurzfristiger Natur; d.h. ein Paar Jahre arbeiten (lassen) und dann wieder Rückkehr!
Als jedoch erkannt wurde, dass das doch eine längerfristige ja sogar dauerhafte Einrichtung wird, hätten beide Seiten die Integration fordern bzw. anbieten müssen! Ebenso ist dabei zu bedenken, dass die Jobs der damaligen Gastarbeiter, keine Jobs waren, die ein gutes Deutsch oder gar perfekte Deutschlandkenntnisse erforderten!
Die Genese über die Jahre hinweg führte dann dazu, dass man schulisch/beruflich/gesellschaftlich auf immer mehr Deutschkenntnisse angewiesen war/ist!
Es ist in meinen Augen falsch immer nur zu sagen, dass der Einwanderer sich anpassen muss! Er hat sich natürlich auf den verschiedenen gesellschaftlichen Feldern des Einwanderungslandes einzuordnen - ganz klar!
Jedoch hat auch das Einwanderungsland die Pflicht, eben diese Felder mit Angeboten zugänglich zu gestalten! Als erkannt wurde, dass die Generation meiner Eltern doch hier bleiben wird, haben meine Eltern keine Kurse angeboten bekommen, um sich zu integrieren! Es gab nichtmal solche Angebote! Zu dieser Zeit wurden leider die Weichen für diese Fehlwentwicklung gestellt - diese ist es an der Zeit nun wieder auf die richtigen intergrativen Bahnen zurückzustellen!

Beide Seiten können sich nun gern gegenseitig den Schwarzen Peter zuschieben; lösen wird das das Problem aber nicht!

Kommunikation und aufeinanderzugehen sind die besten Wege, um Integration zu verwirklichen!
Ein per se aufgestelltes "Ihr müsst" sollte vielmehr "Wir bieten Euch an" heißen!
Natürlich kann und soll es dann auch Sanktionen geben, wenn diese Angebote nicht wahr genommen werden!
Schließlich diskutiert man schon rein kommunikativ am besten auf gleicher Augenhöhe; siehe auch Schulz von Thun (symmetrische/asymmetrische Gesprächsaufteilung)!

UNIT-er
Frank-HH
quote:
Originally posted by Rockabye
Wenn aber ganze Stadtteile wie in Berlin schon türkisch sind und jemand ohne ein Wort Deutsch zu sprechen ganz normal seinen Alltag dort bestreiten kann, braucht er auch kein Deutsch zu lernen oder versuchen sich zu integrieren.


ich war vor ein paar wochen für einen ganzen tag in berlin-kreuzberg (Cottbuser Tor), was man da zu sehen/geboten bekommt, macht einen irgendwie wütend, oder soll man lieber sagen "angst"?
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