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16.07.2005 - Sensation White in Gelsenkirchen (pg. 123)
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Keldana
quote:
Originally posted by Lord Raiden
danke für die info.. wird wohl das 2.mal sein das ich das schaue :=)


kam das schon einmal, oder wieso ??? :conf:
Lord Raiden
ne, ich meinte das ich galileo das 2.mal schauen werde :)
SiLeNcE
quote:
Originally posted by Lord Raiden
ne, ich meinte das ich galileo das 2.mal schauen werde :)


galileo is doch geil. guck ich immer :)
Lord Raiden
quote:
Originally posted by SiLeNcE
galileo is doch geil. guck ich immer :)

naja.....jedem das was ihm gefällt
Basti1282
@frank-hh : mit karstadtraver meine ich all die die sich abgehackt und total abspackend zu unserer musik, vornehmlich aber eher zu techno bis hin zu schranz bewegen. krank mit schlaghosen-ähnlichen bunten raverlumpen. diese gruppe von individuen würden eher in germany auf ne black anstatt auf ne white gehen. ok ? :)
in holland hab ich beobachtet gibts sowas eher weniger, nich so wie hier in den ganzen kiddie-discos :(
Mighty Johnny
die Holländer gehen ohne Schlag und Raverhose zu Hardstyle ab :D das ist der kleine aber feine unterschied ;)
lcd05
na dann kommen wir bei der nächsten Sensation White mal alle im schickem weißen Anzug. ganz gentleman like :D

ahh was für ein Wetter in Berlin. Dat regnet in einer Tour hier.:whip:
Mighty Johnny
quote:
Originally posted by lcd05
na dann kommen wir bei der nächsten Sensation White mal alle im schickem weißen Anzug. ganz gentleman like :D


den hatten sogar welche an :D und nen schickes weißes jackett :toothless
proton2
Hat eigentlich jemand den Rudi Assauer gesehen? Der wollte doch auch in weiss kommen.
Mighty Johnny
nee aber Duncan und fast alle von ID&T waren da...

STRANDJUNGE
hier die review von kontor, interessante interviews und meinungen und fett - carl mit song 2 und sven mit jaguar & legowelt - schön zum durchdrehen.

quote:

Sensation White – Das Erfolgsevent aus den Niederlanden, das letztes Jahr innerhalb 3 Stunden ausverkauft war, hielt nach 5 Jahren nun auch Einzug in Deutschland. Am vergangenen Samstag sammelten sich knapp 15.000 weißgekleidete Partygäste in der Veltins Arena auf Schalke um ein ganz besonderes Partyerlebnis mitzuerleben. Wir waren für euch vor Ort um alle wichtigen Facts zu kommentieren.

Auf dem Weg kurz vor dem Gelände musste man schon staunen. Zahlreiche weißgekleidete Partyjünger trotteten in Richtung Arena. Auch eine ganze Straßenbahn mit weißen Insassen sieht man nicht alle Tage! Pünktlich um 20 Uhr strömten die weißen Massen in Richtung Eingang. Und jeder kam in weiß. Ob Kleid, Trainigshose, Anzug oder Jeans und T-Shirt. Fast alle hielten sich komplett an das Motto des Abends: Be Part of the Night – Dress in white! Man kam sich vor wie auf einem riesigen Ärztekongress und hörte des Öfteren den Witz: „Du findest mich ganz leicht, ich hab weiße Klamotten an!“

Beim betreten der Arena durfte man dann erneut Bauklötze staunen. Eine riesige weißverkleidete Bühne stand und hing mitten in der Arena. Das DJ-Pult zentral in der Mitte über dem eine Art riesiger, mit UV-Licht angestrahlter Pilz von der Decke hing. 10.000 Lautsprecher, 14 riesige Videoleinwände und jede Menge Lichtanlagen, die man zu dieser Zeit noch sehen konnte da es draußen noch hell war. Über 80 Tonnen hingen von der geschlossenen Veltins Arena-Decke. Eine große Technikzentrale lag unterhalb der Deluxe-Area, von der aus einige Techniker an den zahlreichen Bildschirmen, Mischpulten und Computern, das ganze Spektakel steuerten und jedem wurde schnell klar, dass hier alles andere als gekleckert wurde und einem der Begriff Größenwahn schnell in den Sinn kam.

Die Halle begann sich allmählich zufüllen. Nach immer unruhiger werdendem Publikum und diversen Pfeifkonzerten der Massen, beginnen um kurz nach 21 Uhr dann, die natürliche in weißen Anzügen erschienenen Disco Boys ihr knapp 90-minütiges Set auf einem drehenden runden DJ-Pult. Während nach und nach immer mehr weiße Menschentrauben die Arena betreten, spielen die Disco Boys, trotz der noch sehr verhaltenen Atmosphäre, ihren typischen Party-Sound und bringen die ersten damit zum tanzen. In der, durch die Abendsonne immer noch recht hellen Veltins Arena, gehen die ersten vereinzelten Scheinwerfer an, jedoch sieht man, dass die komplette Technik noch nicht zum Einsatz gekommen ist. Auch die Viedoscreens sind noch aus. Allmählich wird es immer dunkler. Gegen 22.45 Uhr endet das Set der Disco Boys mit dem Steve Angeollo Remix des aktuellen Moby-Hits „Raining again“ und alles wird dunkel. Eine phänomenale Laser- und Lichtershow in Form eines Intros beginnt. Über die Boxen werden die Zuschauer von einer Art weiblichen Menschmaschine begrüßt. Die Videoleinwände gehen an und man sieht futuristische Animationen als eine Art Film mit dem die Hintergründe der Sensation White als Zukunftsvision dargestellt werden. Mit spezieller Pyrotechnik explodieren diverse Feuerwerke in der ganzen Halle und als nächster DJ wird Moguai angekündigt.

Der Recklinghausener hatte wahrscheinlich die kürzeste Anreise und sozusagen Heimspiel. Dies hat ihn wohl beflügelt. Der sichtlich strahlende und wohl auch von der Lasershow beeindruckte Moguai, ließ es recht locker angehen und groovte sich aber immer mehr in ein sehr energetisches Set ein, dass auch einige Kracher wie „Blur – Song2“ und seinem Remix der „Roman Flügel – Geht´s noch“ beinhaltete und spätestens dann alle in der Arena auf seiner Seite hatte. Ein zusätzliches Highlight boten die zahlreichen „Walking Acts“. Robotermenschen, Stelzenläufer, Tänzer und sogar Taucher dich sich in Wasserröhren räkelten gab es zu bestaunen. Und man merkte hier wurde alles andere als gespart und viel Wert auf Details und Effekte gesetzt.

Zwischenzeitlich hat sich Erik Morillo in der Pressekonferenz eingefunden. Auf die Frage, was er von ID&T und der Sensation White hält, antwortete der kleine Morillo: „Ich kenne ID&T schon länger und habe auch schon öfter für sie gespielt, wie auch letztes Jahr bei der SW in Amsterdam und kenne daher dieses einzigartige Event. Es ist ein unglaublicher Spirit sowohl für die Leute untereinander, die ein riesiges WIR-Gefühl haben, als auch für mich vor dieser einzigartigen Kulisse mit so vielen weiß gekleideten Menschen spielen zu dürfen.“ Morillo ist der Top DJ in Europa in Sachen House. Ständig ist er unterwegs in sämtlichen Ländern Europas und Übersee. Mit seinem erfolgreichen House-Label „Subliminal“ hat er auch recht viel zu tun und zurzeit hat er noch seine eigene Party namens „Subliminal Sessions“ im Pacha auf Ibiza. Wir fragten ihn wie er das alles macht? Erick: „Das ist mein Leben. Ich bin halt ein Workaholic und ich lebe dafür. Ohne diesen Stress würde ich eingehen!“ Um kurz nach 0 Uhr betritt, der mit zwei Federn geschmückte Morillo, die rotierende DJ-Kanzel und wartet auf das Ende der Lasershow und seiner Ankündigung. Auch sein Set war mit einigen Highlights gespickt wie „Pump Up The Jam“ oder Mylo´s „In My Arms“ im Tocadisco Remix.

Den nötigen Drive schienen die Hamburger Disco Boys auf dem kleineren Second Floor oberhalb der VIP-Tribühne inklusive dem Publikum zu beherrschen. Hier wurde kräftig gerockt, sodass es zwischenzeitlich auch kein Einlass zum 2nd Floor gab.

Um kurz nach 1 sollte sich der große Carl Cox der Presse stellen, was allerdings seine Verspätung mit dem Jet nicht zuließ und er direkt an die Decks musste. Stattdessen nahm sich der gute Andre Tegeler alias Moguai dafür umso mehr Zeit der neugierigen Presse Rede und Antwort zu stehen.
Da er ja schon gespielt hatte konnte er auch die Eindrücke seines Sets wiedergeben. „Ich hatte tierische Gänsehaut während dem Intro und war total beeindruckt. Martin (Moguai´s Manager Anm.d.Red.) hat mir im Vorfeld ein paar DVDs der holländischen SW gegeben und da sah es schon sehr beeindruckend aus, jedoch live hier vor Tausenden weißgekleideten Menschen zu spielen, ist noch mal was ganz anderes und für mich eine große Ehre. Gerade auf dem Main Floor. Und dass wir hier alle in weiß rum laufen, ist schon irgendwie schräg. Auch am Eingang sah ich hunderte weiße Menschen die sich vor einem Eingang sammelten. Das erinnert mich irgendwie an Woody Allen´s Film „Was sie schon immer über Sex wissen wollten“ als die ganzen Spermien versuchten die Barrieren zu durchdringen um ins Innere zu kommen. Das haben hier heute wohl zum Glück alle geschafft.“Wir fragten ihn wie er seinen Sound im Bezug auf den momentanen Wandel der deutschen elektronischen Musikszene sieht. „Früher war es recht schwierig, viele fragten sich, was spielt denn der Moguai jetzt eigentlich? Techno oder House oder Electro?. Und wussten mich deshalb nicht recht zu verbuchen. Ich wollte mich aber nie auf eine Richtung beschränken! Heute geht es immer mehr in diese Richtung dass man nicht nur eine Richtung spielt. Und immer mehr Künstler aus verschiedenen Genres nähern sich immer mehr diesem Vielseitigen Sound an. Sven Väth, Tiefschwarz, Moonbootica, Turntablerocker und viele andere gehen immer stärker in Richtung Electro-House.“ Über Moguai´s weitere musikalische Zukunft berichtete Herr Tegeler, dass bald einige neue Sachen auf seinem Label PunX erscheinen werden, um die er sich in nächster Zeit verstärkt kümmern wird. Zwischenzeitlich spielte Boris Dlugosch seinen pumpenden Electrohouse Sound in der Deluxe Area, dem sogenannten VIP-Bereich auf dem später auch noch Tom Novy und Moguai spielte.

Nun war es aber Zeit sich wieder in der Main Area einzufinden, denn hier sollte nun die Megamix Show starten. Hier kamen die Leute so richtig in Schwung und voll auf ihre Kosten, denn hier wurden die Highlights aus House und Trance der letzten Jahre verarbeitet. Mit dabei waren „Mylo – Drop The Pressure“, „Alter Ego – Rocker“, „Gadjo - Too Many Times”, “Global Deejays – San Francisco”, “Shapeshifters” und andere. Natürlich musste man bei den wenigen Trance-DJs des Abends wenigstens bei dem Megamix die holländische Trance-Flage hochhalten und so durften Hits von Tiesto, Armin van Buuren, Gouryella und ähnlichen nicht fehlen. Auch Classics wie “Jens – Loops & Things” oder „Energy 52 – Cafe del Mar im Three N One Remix“ waren mit dabei. Natürlich alles perfekt inszeniert mit in einer gigantischen Feuwerks- und Lasershow bei der man den Mund nicht mehr zubekam.

Nach einer halben Stunde Megamix war es dann Zeit für Mister Carl Cox, der sein Set mit Blur – Song2 begann und später einen Mix aus Trance und Techno spielte. Im Second Floor war es der Zeit immer noch recht voll. Hier rockten gerade die sichtlich gut gelaunten und stark angeheiterten Tobi Tobsen und Kowe Six von Moonbootica die Menge. Grund zum trinken gab es genug, denn Tobi feierte seinen XX. Geburstag. Gegen 03.00 Uhr übergaben die zwei das Pult an John Acquaviva aus Kanada.

Kurz vor dem Ende des Carl Cox-Auftritts war es Zeit für die Pressekonferenz von Moonbootica. Das Geburtstagskind und Kowe begrüßten erstmal alle mit einem kleinen Magenbitter und gaben ein paar Einzelheiten über ihr Ende September erscheinendes Album namens „Moonbootica“. Einige Tracks wären laut Kowe so neu, das die Leute nicht denken dass sie von Moonbootica wären. Zugegeben, es war den beiden zu so später Stunde nicht mehr viel zu entlocken und so interessierte es die beiden eher dass sie anscheinend nicht gleichzeitig in ihre Mikros reden konnten oder wie Tobi es geschafft hat mit 23 schon so auszusehen.

Gegen 4 Uhr war es dann Zeit für den Techno-Vater Sven Väth der das nächste Kapitel der Sensation White einläutete und wieder zeigte sich die Arena in einem anderen Licht. Er ließ es sehr locker zu gehen und spielte recht minimale Technosounds. Gegen Ende seines Sets spielte er noch mal ein paar Klassiker, darunter „Legowelt – Disco Rout“ und „Aztec Mystic- Nights of the Jaguar“, sehr zur Freude der 15.000 Tanzwütigen. Auf dem Second Floor über gab nun der Kanadier Acquaviva die Regler an die einzige weibliche DJane des Abends Monika Kruse die zum Schluss noch einmal Gas gab. Um 05.30 Uhr beendete der mittlerweile oben ohne auflegende Väth sein Set und machte die drehende Kanzel frei für den Holländer Armin van Buuren, der das letzte Kapitel „The Future“ einleitete. Zusammen mit dem Pianisten Jan Vayne, der an einem riesigen Flügel Armin´s Set begleitete, spielten die beiden neben der Sensation White Hymne „Serenity“, treibenden Trance-Sound bis in die frühen Morgenstunden.

Eine riesige Party ging zu Ende und wohl kaum einer blieb unbeeindruckt von dem was die Veranstalter von ID&T aus den Niederlanden und der deutschen Stage Holding, die erstmals für dieses Event fusionierten, mit Hilfe der 1.200 Mitarbeiter den weißen Partygästen boten. Auch die Wahl der Veltins Arena auf Schalke hätte kaum besser sein können und ließ den Veranstaltern unzählige Möglichkeiten einen solchen Mega-Rave der Superlative zu inszenieren.

Deutschland ist nun um ein Highlight reicher und hat seine erste Sensation White hinter sich gebracht und einmal mehr wurde bewiesen dass Techno alles andere als tot ist, auch wenn die meisten Raver der SW am nächsten Tag nicht unbedingt quicklebendig waren. Die Sensation White 2006 ist definitiv ein Termin den sich jeder ganz rot im Kalender eintragen sollte.
Wer nicht solange warten möchte und die deutsche SW 2005 noch einmal sehen will, kann dies am Samstag, 23.07. ab 19 Uhr, Sonntag 24.07. ab 14 Uhr auf dem Musiksender Viva mitverfolgen.

Frank-HH
netter text finde ich!
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