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Der PC-Problem Thread (pg. 36)
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| PaulCorgan |
| mein rechner macht irgendwie so ein komisches piependes geräusch. ist nicht immmer da, aber meistens. das komische ist, wenn ich mit meinem mousewheel scrolle, dann piep nix mehr. wenn es stillsteht piept es wieder. |
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| Felicity |
| quote: | Originally posted by M. Doree
Hab da auch soon nerviges Problemchen mit meiner Kiste :whip: : Und zwar immer wenn ich drucken will, tut sich nix.
Es kommt aber keine Fehlermeldung.
Isch klick auf drucken, das normale Symbol in der Statusleiste wird aktiviert, Drucker is an, un was passiert? Eben... Nix.
Will um format c: eigentlich drumherrum kommen. Weiß einer Rat? Wär Klasse, weil ich baldigst was kündigen muss, sonst wirds teuer :D :D .
Achso, wenns hilft: Drucker is ein HP deskjet 3550 der über USB läuft (oder auch nicht :nervous: ) |
guck mal irgendwo in den options ob da nen hacken bei "Drucker anhalten" is ;) so was bei nem Freund der deswegen beinahe seinen Rechner aus der Wohnung geworfen hätte ;) |
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| [HH] Lazarus |
Mal keine Frage, sondern nur Nachrichten, die ich aber reichlich sch...e finde :whip:
Rundfunkgebühr für internetfähige PCs und Handys ab Juli 2007?
Fernsehen und Radiohören übers Internet wird vom Jahr 2007 an gebührenplichtig. Darauf haben sich die Bundesländer geeinigt, wie die rheinland-pfälzische Staatskanzlei dem Handelsblatt bestätigte. Wer einen internetfähigen Rechner besitzt, muss demnach Rundfunkgebühren zahlen – auch wenn er sonst kein Fernseh- oder Radiogerät besitzt. Wer Gebühren zahlt, hat damit auch die Nutzung öffentlich-rechtlicher Sender übers Internet abgedeckt.
Die Neuregelung gilt auch für Handybesitzer. Bisher müssen nur Fernseh- und Radiogeräte sowie Computer mit einer eigenen Fernsehkarte angemeldet werden. Im neuen Entwurf der Gebührenregelung wird festgehalten, das für „neuartige Rundfunkempfangsgeträte“, etwa Rechner, die Programme ausschließlich über Angebote aus dem Internet wiedergeben können, eine Rundfunkgebühr zu zahlen sei. „Die Länder sind sich einig über die Änderung“, sagte Hans-Dieter Drewitz, Rundfunkreferent in der Mainzer Staatskanzlei. Sie soll Anfang Oktober beschlossen werden.
Die Gebührenpflicht für internetfähige Rechner betrifft auch die Unternehmen. Die Länder schlagen vor, dass unabhängig von der Zahl der Computer in Zukunft nur eine Rundfunkgebühr zu entrichten ist. Bisher müssen Firmen für jedes einzelne Fernsehgerät sowie für PC mit TV-Karte monatlich eine Rundfunkgebühr entrichten. Stellen Gewerbetreibende ab 2007 den Fernsehempfang auf den Internet-PC um, zahlen sie künftig für jeden Standort nur noch eine Gebühr. „Das ist eine Verbesserung für die Betriebe“, sagte Drewitz.
Am Montag hatten Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) und sein rheinland-pfälzischer Amtskollege Kurt Beck, Vorsitzender der Rundfunkkommission, vorgeschlagen, die Rundfunkgebühren ab 1. April 2005 um 86 Cent auf monatlich 17,01 Euro zu erhöhen.
Welche Mehreinnahmen die Neuregelung für PC-Besitzer ARD und ZDF bringen werden, ist unklar. Weder die Gebühreneinzugszentrale GEZ in Köln noch ARD und ZDF haben genaue Zahlen. „Wir können noch nicht absehen, welche Einnahmen durch die Gebührenpflicht von internetfähigen Computer ab 2007 entstehen“, sagte ein Sprecher des ARD-Vorsitzenden Jobst Plog. „Wir gehen aber davon aus, dass sich mögliche zusätzliche Einnahmen durch die Gebührenausfälle in Folge des neuen Arbeitslosengeldes II aufheben.“ Bezieher dieses Geldes werden im Rahmen der Hartz-IV-Reform künftig von der Gebührenpflicht befreit
Im vorigen Jahr zahlten die rund 40 Mill. Gebührenzahler für ARD und ZDF 6,79 Mrd. Euro. Ob die Einnahmen durch die PC-Gebühr erheblich gesteigert werden kann, wird von den Ländern bezweifelt. „Das ist für die Wirtschaft ein Betrag, der deutlich unter der Peanutsgrenze liegt“, sagte ein Sprecher der Mainzer Staatskanzlei.
Für die GEZ bedeutet die PC-Gebühr erheblichen Mehraufwand. Denn die Gebühreneintreiber müssen Unternehmen und Privatpersonen ausfindig machen, die keinen Fernseher oder Radio aber dafür Internet-PCs besitzen. Die GEZ beschäftigt derzeit 900 Mitarbeiter. Insider gehen davon aus, dass wegen der Neuregelung zusätzliche Kräfte gebraucht werden.
Ob die in Europa einmalige PC- Rundfunkgebühr mit geltenden EU- Recht kompatibel ist, scheint fraglich. Die medienpolitische Sprecherin der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, Ruth Hieronymi (CDU), sagte: „Ich halte eine solche PC-Gebühr für abenteuerlich. Das widerspricht europäischem Recht.“ Die EU-Fernsehrichtlinie beziehe sich ausschließlich auf analoge Fernsehprogramme und nicht digitale Informationsübertragung.
Die Länder hatten bereits vor zwei Jahren versucht, eine Gebührenpflicht für internetfähige Computer und Handys einzuführen. Nach heftigen Widerstand aus der Kommunikationsindustrie vertagten die Länderchefs ihre Entscheidung auf 2004.
Auch Firmen sind betroffen
Alte Regelung: Bisher interessierte sich die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) für Computer und Notebooks nur, wenn sie mit einer Fernsehkarte ausgestattet sind. Eine Gebühr wurde nur in den seltensten Fällen erhoben, da in fast allen Haushalten und Betrieben bereits für Fernsehen oder Radio gezahlt wurde.
Neue Regelung: Ab 1. Januar 2007 sollen Computer und andere mobile Empfangsgeräte wie Handys gebührenpflichtig werden. Betroffen sind auch Firmen – etwa, wenn sie wegen fehlender Fernseh- und Radiogeräte keine GEZ- Gebühr zahlen. Allerdings fallen pro Betrieb nur 17,01 Euro an, unabhängig von der Rechner-Zahl
Quelle:
Handelsblatt.com |
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| McP68 |
| quote: | Originally posted by [HH] Lazarus
Mal keine Frage, sondern nur Nachrichten, die ich aber reichlich sch...e finde :whip:
Rundfunkgebühr für internetfähige PCs und Handys ab Juli 2007?
Fernsehen und Radiohören übers Internet wird vom Jahr 2007 an gebührenplichtig. Darauf haben sich die Bundesländer geeinigt, wie die rheinland-pfälzische Staatskanzlei dem Handelsblatt bestätigte. Wer einen internetfähigen Rechner besitzt, muss demnach Rundfunkgebühren zahlen – auch wenn er sonst kein Fernseh- oder Radiogerät besitzt. Wer Gebühren zahlt, hat damit auch die Nutzung öffentlich-rechtlicher Sender übers Internet abgedeckt.
Die Neuregelung gilt auch für Handybesitzer. Bisher müssen nur Fernseh- und Radiogeräte sowie Computer mit einer eigenen Fernsehkarte angemeldet werden. Im neuen Entwurf der Gebührenregelung wird festgehalten, das für „neuartige Rundfunkempfangsgeträte“, etwa Rechner, die Programme ausschließlich über Angebote aus dem Internet wiedergeben können, eine Rundfunkgebühr zu zahlen sei. „Die Länder sind sich einig über die Änderung“, sagte Hans-Dieter Drewitz, Rundfunkreferent in der Mainzer Staatskanzlei. Sie soll Anfang Oktober beschlossen werden.
Die Gebührenpflicht für internetfähige Rechner betrifft auch die Unternehmen. Die Länder schlagen vor, dass unabhängig von der Zahl der Computer in Zukunft nur eine Rundfunkgebühr zu entrichten ist. Bisher müssen Firmen für jedes einzelne Fernsehgerät sowie für PC mit TV-Karte monatlich eine Rundfunkgebühr entrichten. Stellen Gewerbetreibende ab 2007 den Fernsehempfang auf den Internet-PC um, zahlen sie künftig für jeden Standort nur noch eine Gebühr. „Das ist eine Verbesserung für die Betriebe“, sagte Drewitz.
Am Montag hatten Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) und sein rheinland-pfälzischer Amtskollege Kurt Beck, Vorsitzender der Rundfunkkommission, vorgeschlagen, die Rundfunkgebühren ab 1. April 2005 um 86 Cent auf monatlich 17,01 Euro zu erhöhen.
Welche Mehreinnahmen die Neuregelung für PC-Besitzer ARD und ZDF bringen werden, ist unklar. Weder die Gebühreneinzugszentrale GEZ in Köln noch ARD und ZDF haben genaue Zahlen. „Wir können noch nicht absehen, welche Einnahmen durch die Gebührenpflicht von internetfähigen Computer ab 2007 entstehen“, sagte ein Sprecher des ARD-Vorsitzenden Jobst Plog. „Wir gehen aber davon aus, dass sich mögliche zusätzliche Einnahmen durch die Gebührenausfälle in Folge des neuen Arbeitslosengeldes II aufheben.“ Bezieher dieses Geldes werden im Rahmen der Hartz-IV-Reform künftig von der Gebührenpflicht befreit
Im vorigen Jahr zahlten die rund 40 Mill. Gebührenzahler für ARD und ZDF 6,79 Mrd. Euro. Ob die Einnahmen durch die PC-Gebühr erheblich gesteigert werden kann, wird von den Ländern bezweifelt. „Das ist für die Wirtschaft ein Betrag, der deutlich unter der Peanutsgrenze liegt“, sagte ein Sprecher der Mainzer Staatskanzlei.
Für die GEZ bedeutet die PC-Gebühr erheblichen Mehraufwand. Denn die Gebühreneintreiber müssen Unternehmen und Privatpersonen ausfindig machen, die keinen Fernseher oder Radio aber dafür Internet-PCs besitzen. Die GEZ beschäftigt derzeit 900 Mitarbeiter. Insider gehen davon aus, dass wegen der Neuregelung zusätzliche Kräfte gebraucht werden.
Ob die in Europa einmalige PC- Rundfunkgebühr mit geltenden EU- Recht kompatibel ist, scheint fraglich. Die medienpolitische Sprecherin der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, Ruth Hieronymi (CDU), sagte: „Ich halte eine solche PC-Gebühr für abenteuerlich. Das widerspricht europäischem Recht.“ Die EU-Fernsehrichtlinie beziehe sich ausschließlich auf analoge Fernsehprogramme und nicht digitale Informationsübertragung.
Die Länder hatten bereits vor zwei Jahren versucht, eine Gebührenpflicht für internetfähige Computer und Handys einzuführen. Nach heftigen Widerstand aus der Kommunikationsindustrie vertagten die Länderchefs ihre Entscheidung auf 2004.
Auch Firmen sind betroffen
Alte Regelung: Bisher interessierte sich die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) für Computer und Notebooks nur, wenn sie mit einer Fernsehkarte ausgestattet sind. Eine Gebühr wurde nur in den seltensten Fällen erhoben, da in fast allen Haushalten und Betrieben bereits für Fernsehen oder Radio gezahlt wurde.
Neue Regelung: Ab 1. Januar 2007 sollen Computer und andere mobile Empfangsgeräte wie Handys gebührenpflichtig werden. Betroffen sind auch Firmen – etwa, wenn sie wegen fehlender Fernseh- und Radiogeräte keine GEZ- Gebühr zahlen. Allerdings fallen pro Betrieb nur 17,01 Euro an, unabhängig von der Rechner-Zahl
Quelle:
Handelsblatt.com |
ja hab ich auch schon gehört, selbst, wenn man keine TV Karte hat muss man zahlen!!! :whip: :whip: So ein Schwachsinn |
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| Floppy |
soweit ich weiß, intressiert das doch nur, wenn man noch nx bei der GEZ angemeldet hat oder? Also wenn schon TV/Radio angemeldet ist und man nen internetfähigen PC besitzt, muss dafür nich extra noch geblecht werden...
Oder irre ich mich jetz :conf:
ahso.. wegen meiner Druckerfrage.. keiner nen Vorschlag? :( |
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| muhkuh |
| quote: | Originally posted by M. Doree
Hab da auch soon nerviges Problemchen mit meiner Kiste :whip: : Und zwar immer wenn ich drucken will, tut sich nix.
Es kommt aber keine Fehlermeldung.
Isch klick auf drucken, das normale Symbol in der Statusleiste wird aktiviert, Drucker is an, un was passiert? Eben... Nix.
Will um format c: eigentlich drumherrum kommen. Weiß einer Rat? Wär Klasse, weil ich baldigst was kündigen muss, sonst wirds teuer :D :D .
Achso, wenns hilft: Drucker is ein HP deskjet 3550 der über USB läuft (oder auch nicht :nervous: ) |
Probier den Drucker an einem anderen PC aus und versuch mal ein anderes USB-Kabel. Wenn er in beiden Fällen nicht geht ist er wohl einfach kaputt. |
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| muhkuh |
| quote: | Originally posted by Floppy
ahso.. wegen meiner Druckerfrage.. keiner nen Vorschlag? :( |
Druckst du eher viel oder eher wenig? Eher Farbe oder eher schwarz/weiss? |
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| Floppy |
| quote: | Originally posted by muhkuh
Druckst du eher viel oder eher wenig? Eher Farbe oder eher schwarz/weiss? |
eher wenig und wenn mehr in die Richtung Briefe, Formulare etc.
Fotos oder Grafiken selten,wenn dann sollten die aber auch ordentlich aussehen...
also irgendwas allround-mäßiges denk ich sollte es sein |
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| Mysterio |
| quote: | Originally posted by PaulCorgan
mein rechner macht irgendwie so ein komisches piependes geräusch. ist nicht immmer da, aber meistens. das komische ist, wenn ich mit meinem mousewheel scrolle, dann piep nix mehr. wenn es stillsteht piept es wieder. |
Was is es für ein PC? Gib mal genaue Spezifikationen. Das kommt ziemlich sicher durch schlechtes Routing der Leiterbahnen bzw. dadurch entstehende Magnetfeldeinstreuungen/störungen.
Habe ein ähnliches Problem auch bei meinem Notebook wenn ich das WLAN ausschalte. |
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| Syntophax |
| quote: | Originally posted by Floppy
soweit ich weiß, intressiert das doch nur, wenn man noch nx bei der GEZ angemeldet hat oder? Also wenn schon TV/Radio angemeldet ist und man nen internetfähigen PC besitzt, muss dafür nich extra noch geblecht werden...
Oder irre ich mich jetz :conf:
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ne ne...da hast du schon recht;) ...so hab ich das auch mitbekommen und bin mir da ziemlich sicher, dass man für nen internetfähigen pc nur dann zahlen muss, wenn man halt kein tv/radio angemeldet hat...aber das hast ja schon längst gesagt:p |
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| M. Doree |
| quote: | Originally posted by Felicity
guck mal irgendwo in den options ob da nen hacken bei "Drucker anhalten" is ;) so was bei nem Freund der deswegen beinahe seinen Rechner aus der Wohnung geworfen hätte ;) |
Wahaaa... hatte da nen Haken drin ^^
Jetzt macht er zwar wieder Mucken un blinkt, aber raus kommt da ned wirklich was...
Müsste meine Platte zwar früher oder später eh mal platt machen un allet neu aufspielen, muss aber noch warten, brauch erst nen neuen Brenner un mein Geldbeutel sagt grad nö, auch wenn die Dinger mittlerweile für nen Appel un ein Ei einem hinterhergeschmissen werden... Muss warten bis wieder Kohle da is. Warum is am Ende vom Gled immer soviel Monat über :rolleyes: :D .
Aber der 'Tipp' mit dem Haken hat mir erstmal einen Schritt weitergeholfen :happy2: funktioniert zwar noch nich so, wie ich dat will, aber ich glaub ich mach mal den Treiber platt un zieh mir den aktuellen von HP.
Dass das Ding hin is gloobsch ned, is erst ein halbes Jahr alt... Oder Montagsprodukt... Garantiefall :p
@ Floppy,
kuck mal welche Druckerpatronen günstig sin... Bei den Druckern zahlst heutzutage nen Appel un nen Ei un an den Patronen blechst dich zu Tode... ein neuer Drucker is billiger wie zwei neue Patronen... Auch wenn die Patronen im Pack nur halbvoll sind...
Kuck mal für welchen Drucker es Nachmachepatronen von z.B. Pelikan gibt. |
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| MGR |
| quote: | Originally posted by [HH] Lazarus
Mal keine Frage, sondern nur Nachrichten, die ich aber reichlich sch...e finde :whip:
Rundfunkgebühr für internetfähige PCs und Handys ab Juli 2007?
Fernsehen und Radiohören übers Internet wird vom Jahr 2007 an gebührenplichtig. Darauf haben sich die Bundesländer geeinigt, wie die rheinland-pfälzische Staatskanzlei dem Handelsblatt bestätigte. Wer einen internetfähigen Rechner besitzt, muss demnach Rundfunkgebühren zahlen – auch wenn er sonst kein Fernseh- oder Radiogerät besitzt. Wer Gebühren zahlt, hat damit auch die Nutzung öffentlich-rechtlicher Sender übers Internet abgedeckt.
Die Neuregelung gilt auch für Handybesitzer. Bisher müssen nur Fernseh- und Radiogeräte sowie Computer mit einer eigenen Fernsehkarte angemeldet werden. Im neuen Entwurf der Gebührenregelung wird festgehalten, das für „neuartige Rundfunkempfangsgeträte“, etwa Rechner, die Programme ausschließlich über Angebote aus dem Internet wiedergeben können, eine Rundfunkgebühr zu zahlen sei. „Die Länder sind sich einig über die Änderung“, sagte Hans-Dieter Drewitz, Rundfunkreferent in der Mainzer Staatskanzlei. Sie soll Anfang Oktober beschlossen werden.
Die Gebührenpflicht für internetfähige Rechner betrifft auch die Unternehmen. Die Länder schlagen vor, dass unabhängig von der Zahl der Computer in Zukunft nur eine Rundfunkgebühr zu entrichten ist. Bisher müssen Firmen für jedes einzelne Fernsehgerät sowie für PC mit TV-Karte monatlich eine Rundfunkgebühr entrichten. Stellen Gewerbetreibende ab 2007 den Fernsehempfang auf den Internet-PC um, zahlen sie künftig für jeden Standort nur noch eine Gebühr. „Das ist eine Verbesserung für die Betriebe“, sagte Drewitz.
Am Montag hatten Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) und sein rheinland-pfälzischer Amtskollege Kurt Beck, Vorsitzender der Rundfunkkommission, vorgeschlagen, die Rundfunkgebühren ab 1. April 2005 um 86 Cent auf monatlich 17,01 Euro zu erhöhen.
Welche Mehreinnahmen die Neuregelung für PC-Besitzer ARD und ZDF bringen werden, ist unklar. Weder die Gebühreneinzugszentrale GEZ in Köln noch ARD und ZDF haben genaue Zahlen. „Wir können noch nicht absehen, welche Einnahmen durch die Gebührenpflicht von internetfähigen Computer ab 2007 entstehen“, sagte ein Sprecher des ARD-Vorsitzenden Jobst Plog. „Wir gehen aber davon aus, dass sich mögliche zusätzliche Einnahmen durch die Gebührenausfälle in Folge des neuen Arbeitslosengeldes II aufheben.“ Bezieher dieses Geldes werden im Rahmen der Hartz-IV-Reform künftig von der Gebührenpflicht befreit
Im vorigen Jahr zahlten die rund 40 Mill. Gebührenzahler für ARD und ZDF 6,79 Mrd. Euro. Ob die Einnahmen durch die PC-Gebühr erheblich gesteigert werden kann, wird von den Ländern bezweifelt. „Das ist für die Wirtschaft ein Betrag, der deutlich unter der Peanutsgrenze liegt“, sagte ein Sprecher der Mainzer Staatskanzlei.
Für die GEZ bedeutet die PC-Gebühr erheblichen Mehraufwand. Denn die Gebühreneintreiber müssen Unternehmen und Privatpersonen ausfindig machen, die keinen Fernseher oder Radio aber dafür Internet-PCs besitzen. Die GEZ beschäftigt derzeit 900 Mitarbeiter. Insider gehen davon aus, dass wegen der Neuregelung zusätzliche Kräfte gebraucht werden.
Ob die in Europa einmalige PC- Rundfunkgebühr mit geltenden EU- Recht kompatibel ist, scheint fraglich. Die medienpolitische Sprecherin der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, Ruth Hieronymi (CDU), sagte: „Ich halte eine solche PC-Gebühr für abenteuerlich. Das widerspricht europäischem Recht.“ Die EU-Fernsehrichtlinie beziehe sich ausschließlich auf analoge Fernsehprogramme und nicht digitale Informationsübertragung.
Die Länder hatten bereits vor zwei Jahren versucht, eine Gebührenpflicht für internetfähige Computer und Handys einzuführen. Nach heftigen Widerstand aus der Kommunikationsindustrie vertagten die Länderchefs ihre Entscheidung auf 2004.
Auch Firmen sind betroffen
Alte Regelung: Bisher interessierte sich die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) für Computer und Notebooks nur, wenn sie mit einer Fernsehkarte ausgestattet sind. Eine Gebühr wurde nur in den seltensten Fällen erhoben, da in fast allen Haushalten und Betrieben bereits für Fernsehen oder Radio gezahlt wurde.
Neue Regelung: Ab 1. Januar 2007 sollen Computer und andere mobile Empfangsgeräte wie Handys gebührenpflichtig werden. Betroffen sind auch Firmen – etwa, wenn sie wegen fehlender Fernseh- und Radiogeräte keine GEZ- Gebühr zahlen. Allerdings fallen pro Betrieb nur 17,01 Euro an, unabhängig von der Rechner-Zahl
Quelle:
Handelsblatt.com |
Ich will ja nix sagen aber... Wen interessiert schon die GEZ??
So einen Dreck habe ich noch nie bezahlt und ich habe auch in Zukunft nicht vor, das zu tun...Die ganzen ÖR-Pappnasen können mich mal am Arsch lecken. |
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