| DJ NGE |
| quote: | Der Sex-Skandal in der Gondel
Porno-Darstellerin schockte Wiesn-Besucher im Riesenrad
jam. München Erst der Sex-Skandal vorm Hofbräuhaus, jetzt ein Porno-Dreh auf dem Oktoberfest: Schon wieder ist eine bayerische Traditionsstätte für einen Sex- Streifen missbraucht worden. Im Riesenrad auf der Wiesn stoppte die Polizei am Mittwoch gegen 17.30 Uhr die Münchner Krankenschwester Annette S. Die 21-Jährige hatte in einer Gondel ihre Lederhose heruntergelassen und mit einem Sex-Spielzeug hantiert – vor den Augen von drei italienischen Wiesn-Besuchern.
Dabei war Annette S. von ihren Begleitern – einem Politologen (30) und einem Studenten (25) – gefilmt und fotografiert worden! Aufgeflogen war der Porno- Dreh durch einen aufmerksamen Mitarbeiter des Riesenrads. Er hatte die Sex-Aktion gesehen, als die Gondel an ihm vorbeifuhr. Sofort wurde das Fahrgeschäft gestoppt. Am Ausgang nahm dann die Polizei das Porno-Trio fest. Die Videound die Fotokamera wurden beschlagnahmt. Die drei unfreiwilligen Zeugen des Porno-Drehs – ein Pärchen (28 und 29) sowie ihre 20- jährige Freundin (alle aus Venedig) – fanden’s überhaupt nicht lustig und erstatteten Strafanzeige wegen Beleidigung.
Darüber hinaus erwartet das Sex-Trio eine Anzeige wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses. „Das kann mit einer Geldstrafe oder mit einer Gefängnisstrafe bis zu einem Jahr geahndet werden“, sagt Oberstaatsanwalt Anton Winkler. Der Betreiber des Riesenrads ist stinksauer, dass sein Fahrgeschäft für Sex-Spielchen missbraucht worden ist: „Das ist eine Riesen-Sauerei. Um diese Uhrzeit fahren ja auch Kinder mit. Nicht auszudenken, wenn die Kleinen was mitbekommen hätten“, empört sich Riesenrad- Chef Willenborg. Als Motiv für den Porno- Dreh gab das Sex-Trio laut Polizei rein private Gründe an – sie wollten den Porno-Streifen lediglich im Freundeskreis zeigen.
Anders als Sex-Star Kyra Shade, die im Juni vorm Hofbräuhaus mit Jugendlichen Sex-Spielchen getrieben hatte (tz berichtete), hätten sie ihren Porno-Streifen nicht kommerziell vermarkten wollen, gaben die Krankenschwester, der Politologe und der Student an. Nach tz-Informationen stimmt diese Aussage jedoch nicht. Annette S. ist bei einer Münchner Porno-Produktion unter Vertrag. Übrigens: Eine Drehgenehmigung gab’s nicht. Die muss nämlich beim Tourismusamt beantragt werden – mit dem genauen Inhalt der Berichterstattung… |
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