Wieder einmal hat die Musikindustrie zugeschlagen: Rund 2000 Personen weltweit sind von einer neuen Klagewelle betroffen, die sich vor allem an Uploader in allen bekannten Filesharingnetzen richtet. Allein in Deutschland wurden 1233 Strafanzeigen gestellt.
In Dänemark gingen die Behörden sogar so weit, dass den Betroffenen die Internetzugänge abgeschaltet wurden. Der Verband der Musikindustrie betont, dass es jeden treffen kann. Bei der aktuellen Klagewelle ist u.a. ein deutscher Richter, ein finnischer Zimmermann, ein britischer Postmitarbeiter und ein deutsches Renter-Ehepaar betroffen. Den größten Anteil machen aber männliche Personen zwischen 20 und 35 Jahren aus.
Eltern sollten beachten, dass sie für die Taten ihrer Sprösslinge verantwortlich sind. So entschied das Landgericht Düsseldorf, dass die Eltern Gerichtskosten und Schadensersatz in Höhe von 5000 Euro zahlen müssen, da die beiden Söhne im Alter von 15 und 16 Jahren diverse Songs über das Gnutella-Netzwerk anboten. Durchschnittlich zahlt ein Beklagter 2633 Euro bei einer außergerichtlichen Einigung.
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