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Was macht Ihr gerade? (Part 9) (pg. 513)
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| dj_macgyver |
| quote: | | Originally posted by dj_macgyver sind grade beim auskühlen, also keine ahnung, ob die was geworden sind *hoff* |
mist... sie zerbröseln :( :( :(  |
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| DjDiPain |
| quote: | Originally posted by vandit_freak
Vorsicht mit solchen Äußerungen...Es gibt genug Linkspartei-Anhänger, die einen für solche Aussagen direkt zum Nazi des Jahres küren :haha: :haha: :haha: :haha: :haha: |
Tja, macht sie nicht besser, als das Problem was ich geschildert habe ;) |
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| nz-fan |
Viel schlimmer finde ich das man sich langsam fremd fühlt in seinem eigenen Land....... :nervous: :nervous: :nervous:
werde mich mal ins Bett begeben
Gute Nacht :)
@ Jakob Danke und ich hoffe die Muffins schmecken trotzdem :toothless |
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| UNIT-er |
Ich will hier jetzt keine Partei ergreifen; weder für Menschen mit noch für Menschen ohne Migrationshintergrund; beide Seiten tragen an der fehlenden Integration(-sbereitschaft) zu gleichen Teilen eine Verantwortung.
Zu bedenken möchte ich dennoch geben, dass es hier grundsätzlich um Menschen - Betonung liegt auf Menschen - geht.
Schade, dass hier wieder nur sehr populistisch und ohne Reflektion dieser doch facettenreichen Problematik argumentiert wird.
UNIT-er |
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| vandit_freak |
| quote: | Originally posted by UNIT-er
Ich will hier jetzt keine Partei ergreifen; weder für Menschen mit noch für Menschen ohne Migrationshintergrund; beide Seiten tragen an der fehlenden Integration(-sbereitschaft) zu gleichen Teilen eine Verantwortung.
Zu bedenken möchte ich dennoch geben, dass es hier grundsätzlich um Menschen - Betonung liegt auf Menschen - geht.
Schade, dass hier wieder nur sehr populistisch und ohne Reflektion dieser doch facettenreichen Problematik argumentiert wird.
UNIT-er |
Populistisch wäre es doch eher, wenn ich auf den Linkspartei-Bandwagon aufgesprungen wäre. Mich nervt es, dass man über Themen wie Integration (auch fehlgeschlagene Integration) nicht offen und differenziert debattieren kann. Das bloße Ansprechen dieser Thematik wird aus verschiedenen Lagern (BILD, Zentralrat der Juden, Migrantenverbände, Linkspartei etc) direkt mit dem Totschlag-Argument "rechtsradikal" niedergeschmettert. Dabei könnte man diese Thematik durchaus konstruktiv erörtern. Das Ganze geht ja noch weiter. Man darf ja weder eine Einbürgerung reglementieren, noch Deutschkenntnisse "verordnen". Und der arme Mann aus der Ubahn soll sogar selber schuld sein, weil er laut ZEIT-Redakteur ja ein "deutscher Spießer" ist, der durch seine Regelpenetranz es nicht anders verdient hat. Ausweisen sollte eh immer "ultima ratio" sein, aber in Härtefällen (50+ Straftaten) kann das sicher eine Alternative sein. Und dann sollte man einmal generell die Schwachpunkte der bisherigen Integration überdenken (z.B. Perspektivlosigkeit, mangelnde Sprachkenntnisse, archaische Erziehungsmethoden, Ghettobildung, Integrationsunwille). Es gilt gezielt zu fördern, aber auch zu vermitteln, dass man eine gewisse Integrationspflicht und Selbstverantwortung (auch um Perspektivlosigkeit im Vorfeld zu vermeiden).
Aber so weit kommt diese Debatte ja nie :( |
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| dj_macgyver |
| quote: | Originally posted by nz-fan
@ Jakob Danke und ich hoffe die Muffins schmecken trotzdem :toothless |
mit sehr viel fingerspitzengefühl geht's... aber beim essen zerfallen sie spätestens.
fazit: muffin-förmchen auf einkaufsliste geschrieben. |
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| UNIT-er |
Natürlich sollten alle Beteiligten sachlich und konstruktiv an einer Problemlösung arbeiten.
Nur darf hier weder die eine (Deutsche) noch die andere Seite (Migranten) die Verhältnismäßigkeit der Mittel außer Acht lassen.
Migranten müssen natürlich nach den hiesigen gesetzlichen Rahmenbedingungen (Stichwort Grundgesetz) hier leben; das ist unsere gemeinsame Lebensgrundlage.
Jedoch darf das seitens der Deutschen - das wird leider sehr oft verwechselt - nicht in eine Assimilation münden; Integration und Assimilation sind verschiedene Paar Schuhe. Viele Deutsche meine Assimilation und nicht Integration.
Wenn sich jetzt aber Politiker, Verbände und Gesellschaftsträger vor den Karren der einen bzw. der anderen Seite mit ihren populistischen und dogmatischen Stilmitteln spannen lassen bzw. den Karren erst auf die Straße setzen, dann geht eben von diesen wichtigen Menschen und Institutionen keine positive Vorbildfunktion und Impulssetzung aus. Auch hier gilt wie in allen Lebenslagen "der Ton macht die Musik".
Bei rechtlichen Sanktionierungsmöglichkeiten ist das Miitel der Ausweisung auf der Grundlage des EU Rechts kaum umsetzbar; hier gibt es Abkommen und Regelwerke, die immer das Landesrecht eines EU Landes brechen werden. Das finde ich aber gut so, weil man Menschen nicht aus einem bekannten Lebensumfeld in ein unbekanntes verpflanzt werden sollten; Heimatverlust ist immer ein schweres Los - egal wen dieser trifft.
Integrationspflicht und Selbstverantwortung gilt aber grundsätzlich für beide Seiten; die eine muss sie anbieten - die andere annehmen. Jedoch kommt es hierbei auf das Gefühl des Gebens und Nehmens an; "friss oder stirb" bzw. "das machen wir nicht" sollten hier nicht an der Tagesordnung sein.
UNIT-er |
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| Iniii |
also wenn ich - selbstverständlich aus freiem willen - nach spanien auswandere, dann tu ich das, weil ich das land, die leute und den lebensstil mag. und ich möchte die sprache sprechen, um mich unterhalten zu können, weil ich sie einfach mag, mich integrieren möchte, und ich hätte sicherlich nich mal was gegen "assimilation". weil ich alles mag, was mit meinem gewählten neuen heimatland zusammenhängt. ich würde es leben. ich zumindest wäre dann stolz wie oskar.
in diesem sinne: gute n8 :toocool: |
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| Sir. Lunchalot |
| quote: | Originally posted by Iniii
also wenn ich - selbstverständlich aus freiem willen - nach spanien auswandere, dann tu ich das, weil ich das land, die leute und den lebensstil mag. und ich möchte die sprache sprechen, um mich unterhalten zu können, weil ich sie einfach mag, mich integrieren möchte, und ich hätte sicherlich nich mal was gegen "assimilation". weil ich alles mag, was mit meinem gewählten neuen heimatland zusammenhängt. ich würde es leben. ich zumindest wäre dann stolz wie oskar.
in diesem sinne: gute n8 :toocool: |
Das stimmt, aber es gibt zwei Gründe ein Land zu verlassen. Entweder ich will in das andere Land oder ich muss mein aktuelles Land verlassen. Du beschreibst nur den ersten Fall. Ich denke, dass diese Ausländer auch gut integriert sind und die Schwierigkeiten eher bei den Ausländern der 2ten und 3ten Generation liegen, die hin und her gerissen sind zwischen zwei Kulturen. |
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| Nik Novo |
| Irgendwie fühl ich mich grad komisch :nervous: Mal schauen, wie lang ich heute durchhalte... |
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| nz-fan |
| quote: | Originally posted by UNIT-er
Ich will hier jetzt keine Partei ergreifen; weder für Menschen mit noch für Menschen ohne Migrationshintergrund; beide Seiten tragen an der fehlenden Integration(-sbereitschaft) zu gleichen Teilen eine Verantwortung.
Zu bedenken möchte ich dennoch geben, dass es hier grundsätzlich um Menschen - Betonung liegt auf Menschen - geht.
Schade, dass hier wieder nur sehr populistisch und ohne Reflektion dieser doch facettenreichen Problematik argumentiert wird.
UNIT-er |
Ich wollte jetzt auch nicht die Megadiskussion mit starten aber als ich jetzt die Woche mal bei Kaufland gearbeitet habe sind mir sehr viele Facetten aufgefallen, die mich echt ins Grübeln gebracht haben. Mal ein Beispiel daraus:
An der Kasse sitzen auch Mitarbeiter aus dem ausländischen Raum...... aber sie unterhalten sich in deren Heimatländischen Sprache mit / und vor anderen Kunden. Sprich Einwanderer bzw. hier lebende Ausländer brauchen die deutsche Sprache nicht, da sie meist überall eine Möglichkeit finden, ohne Gebrauch in D zurecht zukommen........
mach das mal woanders im Ausland....... da wird dir die Hölle heiß gemacht..... und darfst zurück gehen ;)
Ich habe viele Ausländische Freunde aber selbst die versuchen nur als "Gast" die Sprache zu erlernen...........
So gleich Dachboden aufräumen gehen.......... und zu Kaufland einkaufen lol :toocool: |
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| Cosmique |
| quote: | Originally posted by Sir. Lunchalot
Das stimmt, aber es gibt zwei Gründe ein Land zu verlassen. Entweder ich will in das andere Land oder ich muss mein aktuelles Land verlassen. Du beschreibst nur den ersten Fall. Ich denke, dass diese Ausländer auch gut integriert sind und die Schwierigkeiten eher bei den Ausländern der 2ten und 3ten Generation liegen, die hin und her gerissen sind zwischen zwei Kulturen. |
ich seh das problem ganz woanders.
Mal ein Bsp:
ich habe auch eine kollegin, die ist aus den USA nach DE ausgewandert.
Aber denk nicht, dass die auch nur einen Satz deutsch kann. :whip:
Und in Städten wie Berlin kommt man mit englisch gut zu recht, warum also sich die Mühe machen und Deutsch lernen. so wie es ist, ist es doch einfach und bequem.
Tjo und wenn sie mal aufs Amt muss, fragt sie halt wen aus der firma, ob er/sie mal mitkommen kann.
Ist also alles kein Problem (aus ihrer sicht).
und zum thema kaufland.
Das erinnert mich an Essen gehen gestern abend.
Wir waren in so'nem "Restaurant" (naja eher Geldwäscheladen)
Wir also da rein, und drinnen alles voller Osteuropäer.
Naja was solls, also dazwischen gesetzt. Die Bedienung konnte mehr schlecht als recht deutsch. hat gerade so die Bestellung aufnehmen können, musste aber 5mal nachfragen.
die leute um uns herum wurden natürlich schön in polnisch/russisch bedient. tja und wozu an deutsche gesetze halten, wurden erstmal aschenbecher ausgeteilt. :whip:
Als ich den Kellner darauf ansprach, kam er mir mit nem Wisch, von nem Volksbegehren entgegen, wofür sie ja unterschriften sammeln, sodass in Gaststätten wieder geraucht werden darf.
*aha, ein noch nicht verabschiedetes volksbegehren setzt also geltendes gesetz ausser kraft* - alles klar :whip:
sorry, aber wenn man in ein land auswandert, sollte man sich wenigstens an deren gesetze halten, und Ja auch deren sprache wenigstens in grundkenntnissen beherrschen. |
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