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Was macht Ihr gerade? (Part 9) (pg. 746)
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| nz-fan |
Hier hats den ganzen Tag geschifft :rolleyes: und kalt wurde es *Bibber*
@ Lunchy
Kriege müssen finanziert werden, und die USA war schon vor Irak und Afghanistan faktisch pleite ;) Nur haben das noch nicht so viele bemerkt gerade Europa nicht. Die USA war der Meinung die paar Milliarden bauen wir in ein paar Jahren wieder ab ....... hat nur nicht geklappt wie wir heutzutage feststellen dürfen.
Uns Bürgern wird sonst was vorgegaukelt wie toll doch so alles wäre, die Medien ziehen mit und beschönigen noch alles, aber die Realität sieht leider manchmal anders aus.
So Post lesen gehen....... |
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| darkstar |
| schon mal überlegt, warum die medien mitziehen (sollten), britta? |
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| Skuz |
| quote: | Originally posted by UNIT-er
Uns wird unter dem Schlagwort der Globalisierung bzw. der EU Stabilitätskriterien seit nunmehr geraumer Zeit auf allen erdenklichen Ebenen (Medien, Politik, Wirtschaft, usw.) verdeutlicht, dass jedes Handeln und Wirken inklusive ihrer Auswirkungen sich sowohl lokal als auch global und auch zwischen den Ländern auswirkt.
Das Konstrukt Globalisierung und die EU Stabilitätskriterien sind zudem keine Neuerscheinung aus den 2000ern sondern haben eine frühere Entstehungsgeschichte.
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Bin ich der Einzige, der deiner Argumentation nicht folgen kann? Was willst du auf einmal mit den EU Stabilitätskriterien? Des Weiteren ist der Prozess der Globalisierung sicherlich viel, aber definitiv kein Konstrukt. Ein Konstrukt ist etwas künstlich Geschaffenes und das trifft auf diesen Sammel-/Übergriff für eine Reihe von Veränderungen in unserer Welt sicherlich nicht zu.
| quote: | Originally posted by UNIT-er
Ein Beispiel dazu:
(Ich möchte hier nichts relativieren bzw. beschönigen oder minder kriminell und menschenverachtend darstellen.)
Als 9/11 mit ca. 3000 Toten passierte gab es drastische Kursstürze an den Börsen.
Als sich in Afrika die Hutu und Tutsi ein Genozid lieferten mit knapp einer Million Toten blieben die Börsen stabil.
Hierbei ist erstaunlich, dass der Ausfall von ca. 3000 Konsumenten eine größere Auswirkung besitzt als der Ausfall von knapp einer Million Konsumenten.
Nun stelle ich mir die Frage, warum ist dem so?
Mir drängen sich hier einige Schlagworte auf Lobbyismus, westliche Dekadenz usw. auf.
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Diese beiden Verbrechen stehen in keinem Verhältnis zueinander. Es ist in meinen unzulässig diese Verbrechen auf ihre einzige Gemeinsamkeit, die Anzahl der Toten, zu reduzieren.
Die Twin Towers haben eine weit größere symbolische Bedeutung. Sie waren quasi der Inbegriff der Weltwirtschaft. Die Menschen waren hierbei eher nur 'Kollateralschäden', wie es im Kriegsdeutsch so heißt.
Und wenn man es nun ganz auf die Spitze treibt und auf der Ebene der Anzahl der Toten bleibt: Hutu und Tutzi werden aufgrund ihrer geringen Kaufkraft, welche quasi gegen Null tendiert, nicht als Konsumenten wahrgenommen, weil sie kein Geld besitzen, um auch nur Ansatzweise an den Komsumniveaus der entwickleten Industrieländer teilzunehmen.
WTF hat Lobbyismus damit zu tun? Dekadenz ist sicherlich ein richtiges Stichwort, allerdings ist diese nicht nur auf den Westen zu beschränken. Man kann genauso den von dir angesprochenen Völkermord als dekadentes Verhalten betrachten.
| quote: | Originally posted by UNIT-er
Und nun soll es, obwohl uns das Gegenteil unter dem Schlagwort der Globalisierung bzw. der EU Stabilitätskriterien verdeutlicht wird, keinerlei Verpflechtung zwischen dieser Finanzkrise und den Kriegen inklusive ihrer Finanzierung geben?
Demnach bestünden in den Staaten also zwei völlig autarke Systeme.
Das eine System besorgt die Geldmittel für die Kriege - das andere sorgt mit einer Niedrigzinspolitik dafür, dass es dem Volk gut geht.
Das kann und will ich nicht glauben, dass dem tatsächlich so ist
UNIT-er |
Ich muss ehrlich sagen, dass ich deinen zick-zack Gedankengängen nur sehr schwer folgen kann. Mir fehlt hier etwas die Logik. Ich hab ein wenig den Eindruck, dass du sehr selektiv vorgehst und dir die Welt und die Beispiele so raussuchst, dass sie deine Thesen untermauern.
Darüberhinaus gewinne ich immer noch den Eindruck, dass du Globalisierung und EU Stabilitätskriterien als Synonyme verwendest, was schlicht weg grottenfalsch ist. Diese beiden haben Sachen haben nichts aber auch gar nichts miteinander zu tun.
| quote: | Originally posted by nz-fan
Kriege müssen finanziert werden, und die USA war schon vor Irak und Afghanistan faktisch pleite Nur haben das noch nicht so viele bemerkt gerade Europa nicht. Die USA war der Meinung die paar Milliarden bauen wir in ein paar Jahren wieder ab ....... hat nur nicht geklappt wie wir heutzutage feststellen dürfen.
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Und Deutschland ist nicht ver-, wenn nicht sogar, überschuldet? Was macht denn eine Bundesregierung, die 50-60Mrd mehr einnimmt und weiterhin *nur" 10Mrd. neue Schulden aufnimmt? Sieht so sparen aus? Verfrachten unsere jetzigen Politiker nicht auch die Last auf die zukünftigen Generationen, weil sie die keynesianische Politik nicht verstanden haben/verstehen wollen? Machen das nicht auch noch unzählige andere Länder? Sind die alle Pleite?
Krieg ist im Übrigen eines der besten Konjunkturprogramme die es gibt.
Die USA war vor dem Afghanistankrieg nicht faktisch pleite, sofern du gleiche Maßstäbe für alle anlegst oder willst du mir etwa sagen, dass Deutschland pleite ist? Die Clinton Administration hatte zumindest ausgeglichene Haushalte. Erst unter Bush kam es per Gesetz zu einer Neurregelung der maximalen Schuldengrenze. |
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| nz-fan |
| quote: | Originally posted by darkstar
schon mal überlegt, warum die medien mitziehen (sollten), britta? |
Klar, sonst würde die Wirtschaft komplett zusammen brechen :p + Massenpanik allerdings....... wenn sich auch Deutschland weiter so verschulden sollte....... Gute Nacht :rolleyes:
Bin mal gespannt wo das noch alles hinführen wird.......... ist immer spannend zu sehen wieviel neues Geld im Umlauf ist :tongue3
So bin im Bett zu finden
Morgen wieder nach Bochum
Viel zu tun die Woche :crazy:
Gute Nacht
@ Skuz
siehe oben......... Deutschland hat weniger Schulden aber auch ein anderes Wirtschaftsystem als die USA. ........ und bei Clinton war die USA auch schon stark verschuldet ;) |
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| UNIT-er |
| quote: | Originally posted by Skuz
Bin ich der Einzige, der deiner Argumentation nicht folgen kann? Was willst du auf einmal mit den EU Stabilitätskriterien? Des Weiteren ist der Prozess der Globalisierung sicherlich viel, aber definitiv kein Konstrukt. Ein Konstrukt ist etwas künstlich Geschaffenes und das trifft auf diesen Sammel-/Übergriff für eine Reihe von Veränderungen in unserer Welt sicherlich nicht zu.
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| quote: | Originally posted by Skuz
Ich muss ehrlich sagen, dass ich deinen zick-zack Gedankengängen nur sehr schwer folgen kann. Mir fehlt hier etwas die Logik. Ich hab ein wenig den Eindruck, dass du sehr selektiv vorgehst und dir die Welt und die Beispiele so raussuchst, dass sie deine Thesen untermauern.
Darüberhinaus gewinne ich immer noch den Eindruck, dass du Globalisierung und EU Stabilitätskriterien als Synonyme verwendest, was schlicht weg grottenfalsch ist. Diese beiden haben Sachen haben nichts aber auch gar nichts miteinander zu tun.
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Ich antworte auf beides zugleich, weil sie zusammenhängen.
So ein Eindruck mag entstehen; ist aber keineswegs meine Absicht bzw. gezielt so gewollt.
Unter dem Deckmantel eines vermeintlichen (Globalisierungs-)Prozesses wird uns verdeutlich, dass gewisse politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen absolut notwendig sind, um Gefahren abzuwenden und unsere Zukunft zu sichern.
Darunter fallen Änderungen am Grundgesetz, das neue Luftsicherheitsgesetz, Lohn- und Gehaltsabschlüsse, die Fingerabdrücke im Personalausweis, die Vorratsdatenspeicherung, der Lauschangriff, die Videoüberwachung, usw.
Globalisierung und EU Stabilitätskriterien haben meines Erachtens durchaus Gemeinsamkeiten.
Beide Konstrukte werden zur Um- und Durchsetzung bestimmter gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Ambitionen be- bzw. genutzt.
Beispiel I:
Lohn- und Gehaltsverhandlungen zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften wurden in der Vergangenheit seitens der Arbeitgeber (auch der Staat (Bund, Länder, Komunen) ist ein solcher) immer dahingehend geführt, dass man sich inmitten der Globalisierung befindet und eben auch EU Kriterien (Staatsverschuldung - ein Stabilitätskriterium der EU) einzuhalten sind und somit eben mäßig auszufallen haben. Die Abschlüsse wurden in der Vergangenheit (Ausnahmen - wenn ich mich recht entsinne - erst seit Mitte/Ende des letzten Jahres) dann auch i.d.R. immer arbeitgeberfreundlich (i.d.R. lediglich ein Inflationsausgleich - vielfach sogar über mehrere Jahre betrachtet eine Reallohneinbuße) getätigt.
Seitens der Arbeitgeber/Wirtschaft wird dann immer das Todschlagargument benutzt, dass man bei überhöhten Abschlüssen Arbeitsplätze in der BRD gefährdet und es wird auch immer gern imselben Atemzug mit einer Standortverlagerung gedroht. Dabei fällt immer auch das Schlagwort Globalisierung; hier wird dann genannt, dass man sonst ins Hintertreffen mit anderen Ländern gerät. Nicht erwähnt wird dabei, dass die Gewinne der Firmen überproportional gestiegen sind - im Vergleich dazu die Entwicklung der Löhne und Gehälter stagniert.
Beispiel II:
Mit Globaliserung wird suggeriert, dass die gesamte Weltwirtschaft eng miteinander verzahnt ist und auch ein freier Warenverkehr stattfindet.
Das trifft jedoch nur teilweise zu.
Auch hier sind die 3. Welt Länder die gekniffenen Länder.
Durch Zölle usw. werden Waren aus diesen Ländern unnötig verteuert, wenn sie in z.B. die EU eingeführt werden sollen.
Der EU Markt schottet sich bewusst gegenüber solchem Warenverkehr ab.
Umgekehrt ist das aber nicht der Fall. Den Mechanismus der Zölle usw. können die 3. Welt Länder leider nicht in derselben Tragweite, wie es die EU tut, anwenden, weil sie dazu wieder keine Lobby/wirtschaftliche Macht besitzen.
Somit sehe ich wenig prozessuales, wenn es um Globalisierung bzw. EU Stabilität geht. Wirtschaft und Politik handeln hier opportun; es wird argumentiert, wie es passt - und vor allem bis es passt.
| quote: | Originally posted by Skuz
Diese beiden Verbrechen stehen in keinem Verhältnis zueinander. Es ist in meinen unzulässig diese Verbrechen auf ihre einzige Gemeinsamkeit, die Anzahl der Toten, zu reduzieren.
Die Twin Towers haben eine weit größere symbolische Bedeutung. Sie waren quasi der Inbegriff der Weltwirtschaft. Die Menschen waren hierbei eher nur 'Kollateralschäden', wie es im Kriegsdeutsch so heißt.
Und wenn man es nun ganz auf die Spitze treibt und auf der Ebene der Anzahl der Toten bleibt: Hutu und Tutzi werden aufgrund ihrer geringen Kaufkraft, welche quasi gegen Null tendiert, nicht als Konsumenten wahrgenommen, weil sie kein Geld besitzen, um auch nur Ansatzweise an den Komsumniveaus der entwickleten Industrieländer teilzunehmen.
WTF hat Lobbyismus damit zu tun? Dekadenz ist sicherlich ein richtiges Stichwort, allerdings ist diese nicht nur auf den Westen zu beschränken. Man kann genauso den von dir angesprochenen Völkermord als dekadentes Verhalten betrachten.
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Bzgl. Lobbyismus:
Die Menschen/Opfer der Staaten haben eine Lobby, weil sie eben weltweit wahrgenommen werden und selbst ihr Tod in der Lage ist, sich weltweit auszuwirken.
Sie haben Fürsprecher/Lobbyisten; Zitat (sinngemäß) von Peter Struck "Ab heute sind wir alle Amerikaner".
Die Menschen/Opfer aus Ruanda/Burundi sind dagegen nicht in der glücklichen Lage auf dieselbe Art und Weise wahrgenommen zu werden, wie es ein toter US-Amerikaner ist.
Auch hat seinerzeit keiner ein Zitat gebracht, dass wir ab dem Zeitpunkt alle Hutu bzw. Tutsi sind.
Das ist perfide und menschenverachtend - sprich (westlich) dekadent.
Bzgl. Nicht-Vergleichbarkeit:
Ich finde, dass es diesbzgl. keinen (qualitativen) Unterschied zwischen Toten welcher Nation und welcher Gründe geben darf!
Das wird aber in gewisser Art und Weise - wenn auch "auf die Spitze getrieben" - aus den Äußerungen deutlich.
Das Argument, dass das Zentrum bzw. ein Symbol der Weltwirtschaft getroffen wurde, ist somit in meinen Augen ein äußerst schwaches Argument.
Schade und traurigstimmend zugleich ist, dass 3. Welt Länder - siehe Heiligendamm - auf der Weltbühne eben keine Lobby besitzen.
UNIT-er |
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| Lessi |
| quote: | Originally posted by Iniii
des wär fürs lessi fast genauso schlimm wie :whip:
:toothless |
wo se recht hat *hihi*...
ich sitzt also wieder in meinem indesign kurs und langweil mich zu tode...kann das bitte mal langsam etwas spannender bzw. anspruchsvoller werden? ich krieg hier gleich n krampf. bisher ist es so, dass wir am nächsten morgen die übung des vorherigen nachmittags NOCHMALS wiederholen *würg* warum? da könnt ich genau so gut auch ausschlafen *gähn* und nu schon wieder dieses *wir-lernen-"neue"-werkzeuge-kennen* geseier....heulz. ich will action!! dann vergeht die zeit auch schneller. |
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| Cosmique |
| quote: | Originally posted by Lessi
wo se recht hat *hihi*...
ich sitzt also wieder in meinem indesign kurs und langweil mich zu tode...kann das bitte mal langsam etwas spannender bzw. anspruchsvoller werden? ich krieg hier gleich n krampf. bisher ist es so, dass wir am n�chsten morgen die �bung des vorherigen nachmittags NOCHMALS wiederholen *w�rg* warum? da k�nnt ich genau so gut auch ausschlafen *g�hn* und nu schon wieder dieses *wir-lernen-"neue"-werkzeuge-kennen* geseier....heulz. ich will action!! dann vergeht die zeit auch schneller. |
was machst du denn da bitte? |
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| Lessi |
| quote: | Originally posted by Cosmique
was machst du denn da bitte? |
na ich befasse mich mit InDesign. Ich bilde mich weiter. Danach kommen auch noch Illustrator und QuarkXpress dran. Aber ich hatte gehofft, dass es ein bisschen mehr praxisbezogen wäre. Leider ist es meist nur dröges rumgesitze...und wir schauen zu wie sie die übunen haarklein nochmal erklärt während wir sie gestern schon längst gemacht haben. Das prob is aber denk ich mal, dass es zu viele versch. Skill-Level gibt hier. Meine 2 Nachbarinnen langweilen sich auch so wie ich während andere echt noch mal nachfragen müssen bei sachen die mir sooooo verdammt verständlich erscheinen. wär schön wenn se die indesign kurse mal sortiert hätten nach skill-leveln. aer leider zieht sich hier immer alles so wie kaugummi *gaehn* |
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| Cosmique |
| ich dachte du arbeitest bei Mckinsey :conf: |
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| Iniii |
da bist halt nich up to date :p
brrrr is das heut kalt da draußen, werd mir schnellstens mein zeuch zum datenschubsen aufn stick schieben und mich dann wieder daheim verkriechen... :nervous: |
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| Cosmique |
| quote: | Originally posted by Iniii
da bist halt nich up to date :p
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offensichtlich :disbelief |
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| DJOverdose |
| quote: | Als 9/11 mit ca. 3000 Toten passierte gab es drastische Kursstürze an den Börsen.
Als sich in Afrika die Hutu und Tutsi ein Genozid lieferten mit knapp einer Million Toten blieben die Börsen stabil.
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Die Börsen sind ja nicht gesunken, weil so und so viele Personen gestorben sind. :rolleyes:
Die Börse ist spekulativ, wenn plötzlich die ganze westliche Welt in Angst und Schrecken versetzt ist, wirkt sich das eben auf die Börse auf.
Völkermord in Afrika ist hier im Westen eben nicht so bedrohlich und kaum einer Interessiert sich dafür. Das ist zwar bitter, aber hat nichts mit der Wirtschaft und nur beschränkt mit den Staaten, sondern vorallem mit der Gesellschaft zu tun.
| quote: | | Kriege müssen finanziert werden, und die USA war schon vor Irak und Afghanistan faktisch pleite |
Ich habe mal eine interessante Doku über die Verschuldung von Staaten gesehen. Demnach können (intakte) Staaten gar nicht pleite gehen und Schulden seien sogar etwas gutes (Staat bekommt günstigen Kredit, pumpt Geld in die Wirtschaft und fördert so den Konsum...).
| quote: | | Bin ich der Einzige, der deiner Argumentation nicht folgen kann? |
Nein, ich kann auch nicht folgen. :)
| quote: | Unter dem Deckmantel eines vermeintlichen (Globalisierungs-)Prozesses wird uns verdeutlich, dass gewisse politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen absolut notwendig sind, um Gefahren abzuwenden und unsere Zukunft zu sichern.
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Ach ja? Ich höre immer nur vom bösen Terrorismus.
Der zwar oft als global deklariert wird, obwohl es eigentlich keinen globalen Terror gibt. Mit der Globalisierung hat das aber wiederrum nichts zu tun.
| quote: | Seitens der Arbeitgeber/Wirtschaft wird dann immer das Todschlagargument benutzt, dass man bei überhöhten Abschlüssen Arbeitsplätze in der BRD gefährdet und es wird auch immer gern imselben Atemzug mit einer Standortverlagerung gedroht. Dabei fällt immer auch das Schlagwort Globalisierung; hier wird dann genannt, dass man sonst ins Hintertreffen mit anderen Ländern gerät. Nicht erwähnt wird dabei, dass die Gewinne der Firmen überproportional gestiegen sind - im Vergleich dazu die Entwicklung der Löhne und Gehälter stagniert.
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Tja, Gewinnmaxiermung eben. Jetzt werden vielleicht Rekordgewinne erziehlt, doch wenn a) wie sieht der Börsenkurs aus und b) was passiert wenn Firma A pennt und Firma B ins kostengünstigere Ausland geht. Genau, dann kanns passieren das Firma B an Firma A vorbeizieht und die Gewinne sind Schnee von gestern.
Man kann das nun gut finden oder nicht, aber das schon wieder nichts mit der Wirtschaftskriese zu tun.
| quote: | Mit Globaliserung wird suggeriert, dass die gesamte Weltwirtschaft eng miteinander verzahnt ist und auch ein freier Warenverkehr stattfindet.
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Wenn man mit der Weltwirtschaft nicht die ganze Welt meint, ist das ja auch richtig so.
Das arme Länder bei der "Globalisierung" quasi ausgeschlossen sind, kann man gut finden oder nicht. Aber auch hier wieder: Das hat doch nichts mit der Wirtschaftskriese oder einem EU-Stabilitätspackt oder Kriegen oder sonstwas zu tun.
Sorry, aber irgendwie habe ich gerade das Gefühl, dass du dieses und jenes in der Welt schlecht findest und nun alles mit der Finanzkrise verknüpfst.
Wenn ich das richtig verstanden habe, ist der Auslöser der Finanzkrise, dass in den USA Kredite zu leichtfertig vergeben wurden und viele nun Ihre Kredite, die sie gar nicht hätten bekommen dürfen nicht mehr abbezhalen können. Außerdem wurden diese "riskanten" Kredite mit anderen Krediten verschachtelt und als "sicher" weiterverkauft. Letztendlich wusste keine mehr wo welche Kredite enthalten sind und wie sicher die sind.
Tja und mit den Pleiten und so weiter hat die ganze Kriese ihren lauf genommen. |
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